Dienstag, 15. März 2016

Ein Garten ist niemals fertig

Die Heidelbeeren haben ein neues Torfbeet und einen
sonnigeren Standort bekommen. 
Das wäre ja auch noch schöner. Dann hätte man ja irgendwann keinen Gestaltungsspielraum mehr. Wie langweilig :-)

Und so stehen momentan auch im Garten des roten Hauses mal wieder etliche Umgestaltungsmaßnahmen an. Die meisten ergeben sich aus Beobachtungen, die wir im letzten Jahr machen konnten:

  • Die Weide wirft zuviel Schatten auf den Gemüsegarten, 
  • die Wiese rund um den Apfelbaum wirkt nicht und versperrt den Blick in die hinteren Bereiche des Gartens,
  • die Obststräucher im Vorgarten entlang des Grabens wachsen den Weg zu und beernten lassen sie sich auch nur von einer Seite, weil man sonst halb im Graben liegt. 
  • Die Bepflanzung der Buchsbaumbeete ist immer noch nicht das Gelbe vom Ei, weil in einem Beet das Zypressenkraut auseinanderfällt, wenn es zu groß wird und im anderen Beet der Salbei vor sich hin kümmert. 
  • Es fehlt ein Schattensitzplatz, wenn mal wieder die Sonne zu sehr brennt. 


Nicht alles davon können und wollen wir in diesem Frühjahr angehen, aber etliches ist schon in die Wege geleitet.





So zieht gerade der Gemüsegarten mit unseren "Niedrighochbeeten" zum Teil um und macht den Bereich unter der Weide frei für einen Schattensitzplatz (auch wenn dafür noch der Pflanztisch den Platz wechseln muss und die Kompostbehälter hinter einem Sichtschutz verborgen werden müssen). Es bleibt auch noch Platz für ein größeres Tomatendach - das kleine Pflanzenhaus hat diesen Winter endgültig nicht überlebt. Zum Schluss standen nur noch die Seitenwände und ein schiefes Dach, das auch nur noch auf die nächste Gelegenheit gewartet hat, einen Abgang zu machen. Also habe ich es in einer Hau-Ruck-Aktion irgendwann an einem kalten Februarsonntag abgerissen. Jetzt stehen dort zwei Hochbeete mit toller Arbeitshöhe, für die wir unsere niedrigen Holzgestelle aufeinander geschraubt haben.

Da, wo jetzt die beiden Hochbeete stehen, stand mal das Gewächshaus. Und
da, wo ich stehe, wird die Weide im Sommer Schatten werfen und wir dann
hoffentlich ganz entspannt sitzen. 
Diesen Hochbeetkasten hatten wir im Herbst mit Zwiebelblumen
 für den Frühjahrsschnitt bepflanzt. Der kann also erst umziehen
wenn die Schnittblumen "geerntet" sind. Und das wird wohl noch was dauern. 

Ein anderer Teil der Kästen wandert auf unsere "Steuobstwiese" neben dem Carport. Dort scheint viel mehr Sonne als wir in den ersten Gartenjahren gedacht haben. Viel zu schade die Fläche, um "nur" Wiese zu sein und geradezu ideal für ein bisschen Gemüse. Und jetzt auch noch einen Jostabeerenstrauch...

Bisher steht hier erst eine gefüllte Kiste, eine weitere ist bereits geleert und
wartet auf ihren Umzug. Die anderen beiden kommen sicherlich auch bald. 

.... aber das ist eine andere Geschichte, über die ich beim nächsten Mal schreibe: Über unsere Umgestaltungsarbeiten  bei den Obststräuchern vorne am Graben und in den Buchsbaumbeeten und über 175kg Kastanienholz, das als Zaun und Sichtschutz noch einen Platz im Garten finden möchte.
Ab Freitag sind Ferien und da haben wir wieder jede Menge Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen!

1 Kommentar:

  1. Blumenzwiebeln als Schnittblumen im Hochbeet - das ist ja eine geniale Idee!
    Ich habe ein paar Ecken im Garten hinter dem alten Gewächshaus, da kann ich schon recht früh ein paar Narzissen für die Vase schneiden (sie stehen grad neben mir auf dem Tisch). Dort sehe ich sie normal gar nicht und so tun sie mir nicht so leid. Aber im Gemüsegarten - das finde ich eine super geniale Idee! Da würde ich sie dann auch wirklich abschneiden.
    Viele Grüße von Renate

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