Montag, 8. Juni 2015

Durch die Jahreszeiten

Ein Bereich, der mir in den letzen Jahren immer wieder Kopfschmerzen bereitete, ist das "Buchsbaumparterre" im Vorgarten. Das Jahreszeitenbeet wollte nicht so richtig in die Gänge kommen, war erst zu wild, dann zu langweilig bepflanzt, die beiden schmalen Beete davor litten unter wild wuchernder Minze, Lavendel mit unglaublichen Zuwachsraten und genereller Konzeptlosigkeit.

Ob da jetzt so ein großartiges Konzept hinter steht, sei mal dahin gestellt. Aber immerhin funktioniert das Jahreszeitenbeet dieses Jahr so, wie wir es geplant haben:

Zuerst die Hammamelis im Zentrum und Christrosen, dann kommen Schneeglöckchen, Winterlinge und die Lenzrosen dazu. Anschließend die Küchenschellen, dazwischen dann immer mehr Vergissmeinnicht (obwohl ich die inzwischen schon arg eingeschränkt habe. Wenn die Küchenschellen durch sind, bleiben noch die Lenzrosen, die ein bisschen Alleinunterhalter spielen, bis die Akeleien ins Spiel kommen. Parallel blühen dann auch schon die Kugellauche - und der Rest der Pflanzen wächst und wächst. Und dann kommen die Pfingstrosen. Dieses Jahr sehr spät, aber dafür um so spektakulärer (das Foto dazu muss ich noch machen...)

Im Jahreszeitenbeet habe ich fast ausschließlich Barlow-Varianten von Akelei in den verschiedenen Farben:


Akelei Red Barlow
Akelei Nora Barlow
Akelei Black Barlow
Akelei Blue Barlow
Akelei White Barlow
Akeleien Red and Blue Barlow



Als nächstes warte ich auf den Phlox, der im hinteren Beetbereich inzwischen in verschiedenen Sorten die Hauptrolle spielt. Dazwischen dann noch die eine oder andere Malve und/oder Stockrose, je nachdem, was sich im letzten Jahr ausgesamt hat. Dann sind da noch die Astern, Herbstanemonen und Hasenpfötchen für den Herbst, die in ungefähr der Reihenfolge in Erscheinung treten.
Es bleibt eine Lücke von ca. Ende Oktober bis Anfang Januar - dafür müsste ich noch etwas wintergrünes ins Beet schummeln, doch dafür ist kein Platz mehr! Immerhin ist der Buchs immergrün und bisher zeigt sich dieses Jahr noch kein Zeichen für das Fortschreiten des bösen Pilz. Im Moment ist der neue Austrieb schön grün, üppig und gesund.

Die schmalen Seitenbeete haben auch eine Umdekoration erfahren. Die mittlere Diagonale aus Lavendel musste weichen, dafür waren die Beete einfach zu schmal - sie platzen aus allen Nähten. Vielleicht war es auch die Enge, die dem Buchsbaumpilz Vorschub gewährte. Statt dessen steht nun in jedem best eine fast blau blühende Rose - Novalis - und verschiedene Zierlauchsorten für die Höhe. Im linken Beet stehen nach wie vor das Graugrüne Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus), im rechten Beet verschiedene Salbeisorten. Das funktioniert bisher ganz gut, auch wenn ich letztes Jahr, direkt nach der Pflanzung noch ein paar Chrysanthemen eingesetzt habe, um den Platz zu füllen. Das wird dies Jahr wohl nicht mehr nötig sein.


1 Kommentar:

  1. Der Zierlauch ist ja hübsch! Der kommt mal auf die liste ;)
    Samstag noch fündig geworden? Ich war ja dies mal sehr zufrieden :)

    LG!

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