Dienstag, 24. März 2015

Die Welt durch einen Filter

Die letzten zwei Wochen waren unglaublich voll mit dienstlichen Terminen, daher war 1. hier im Blog ziemlich tote Hose, habe ich 2. es nicht geschafft etwas zu nähen und 3. hat mich das Sonnenfinsternisfieber erst einen Tag vor dem Ereignis erwischt - in Form von Schülerinnen die fragten, ob sie denn die Sonnenfinsternis mit dem Handy fotografieren dürften. Sonnenfinsternis? Welche Sonnenfinsternis? Das war total an mir vorbei gegangen.

Glücklicherweise war Freitag morgen der Himmel wolkenlos und ich muss freitags immer erst spät los. Und so konnte ich das Ereignis bis kurz vor dem Höhepunkt hier zu Hause erleben. Besonders spektakulär war es mit bloßem Auge ja nicht, aber ein bisschen nostalgisch wurde ich dann schon, denn bei der totalen Sonnenfinsternis 1999 habe ich den Herrn Gärtner kennengelernt!

Die Farben waren interessant - es war, als würde man durch einen Antikfilter gucken!

Das war noch ziemlich zu Anfang der Sonnenfinsternis. 
Und das war dann kurz vor dem Höhepunkt. 


Ach ja, die Fotos habe ich durch einen starken Graufilter gemacht, leider nicht so dunkel wie empfohlen. Leider hatte ich keine Zeit, mir noch etwas anderes zu besorgen.



11:16 Uhr - ISO 100, f/36, 1/2000s
11:34 Uhr  - ISO 100, f/36, 1/4000s


Und da wir keine Sonnenfinsternisbrille hatten, mussten wir auf einfachste Mittel zur Beobachtung des Geschehens zurück greifen: 1 Aludeckel von einem Joghurtbecher, in den ich mit einer Nadel ein Loch gestochen habe und ein Blatt Papier - das Prinzip Lochkamera. Funktionierte gut, auch wenn das Bild ziemlich klein war.


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