Dienstag, 20. Januar 2015

Das Rezept der Woche: Geschmorte Beinscheibe

Da neben dem Gärtnern eine weitere unserer Leidenschaften das Kochen ist, werden wir in Zukunft versuchen, jede Woche ein Rezept, dass wir ausprobiert haben, zu posten. Nicht immer werden dazu alle Zutaten aus dem Garten kommen.

Ich fange heute mal an mit in Rotwein geschmorter Beinscheibe vom Gallowayrind. In der klitzekleinen beschaulichen "Stadt", zu der wir gehören, gibt es ja nicht viel, aber es gibt einen hervorragenden Wochenmarkt, der auch noch zu einer besuchbaren Zeit (also nicht vormittags) stattfindet. Großartig. Neben Biogemüse versorgen wir uns da auch mit regional und biologisch erzeugtem Fleisch. Der Käsemann z.B. hält Gallowayrinder, von denen er von Zeit zu Zeit Fleisch verkauft. Superlecker!

In Rotwein geschmorte Beinscheiben vom Rind


Man braucht: 
  • 2 Beinscheiben (vom Gallowayrind, aber in jedem Fall von guter Qualität)
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Thymian
  • 300 ml guter Rotwein
  • 3 Möhren (ca. 300g)
  • 2 Petersilienwurzeln (ca. 250g)
  • 500 g Champignons
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Verdickungsmittel (ich habe Guarkernmehl benutzt, Stärke geht aber sicherlich auch). 
So geht's: 

Damit die Beinscheiben sich nicht wellen, schneidet man sie von der Hautseite her etwas ein. Dann salzen, pfeffern und mit Senf und Tomatenmark einreiben. Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken. Der Thymian wird nur abgewaschen. Die Möhren und Petersilienwurzel würfeln, die Pilze vierteln (oder ganz lassen, je nach Größe und eigenen Vorlieben). Gemüse zur Seite stellen, dass brauch man erst später. 

Ganz schön rot. Vielleicht waren kräftiger Rotwein und
violette Möhren etwas viel Farbstoff.
Dann das Fleisch in einem Bräter scharf anbraten, dann Temperatur reduzieren und Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Thymian dazugeben und gleich mit dem Rotwein ablöschen. Dann kann man erst mal andere Sachen machen, denn das Fleisch schmort jetzt insgesamt 2 Stunden. 

30 Minuten vor Ende der Garzeit kommen die Möhren- und Petersilienwurzelwürfel dazu, 15 Minuten vor Ende der Garzeit dann die Pilze. Falls die Schmorflüssigkeit inzwischen zu stark eingekocht ist, zwischendurch etwas Wasser angießen. 

Nach zwei Stunden wird das Fleisch sich ganz leicht vom Knochen lösen und in Stücke teilen lassen, es ist butterweich. Also Knochen entfernen, Fleisch in größere Stücke teilen. Inzwischen die Schmorflüssigkeit mit etwas Bindemittel andicken (wenn man es, wie ich, eher sämig glänzend mag, wer es lieber suppig-flüssig mag, lässt diesen Schritt weg). Dann das Fleisch und die gezupfte Petersilie dazugeben, noch mal kurz durchkochen und fertig! 

Dazu könnte man jede Arte von Beilage (Kartoffeln, Nudeln, Brot) essen, da wir aber momentan wieder versuchen, Low Carb zu essen, gab's bei uns das Schmorgericht pur, quasi als Eintopf. 

Viel Spaß beim Nachkochen! 

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