Dienstag, 20. Mai 2014

Jahreszeitenbeet im Buchsparterre

Das Wetter war heute bis in den nachmittag wirklich toll und wir daher richtig fleißig. Bereits vor einigen Tagen hatten wir angefangen,  das Jahreszeitenbeet vorne im Buchsparterre umzugestalten - das dritte Mal.

Das war so ein Beet mit dem wir einfach nicht glücklich wurden. Dabei hatte es von Anfang an ein Konzept. Es sollte nämlich ein Beet sein, in dem zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Im ersten Versuch fehlten allerdings der Herbst und auch die Zeit im Mai/Juni. Wir haben dann einiges ergänzt doch  dadurch wurde das zu einem heillosen Durcheinander, in dem keine Gestaltung mehr erkennbar war. Unterschiedlich Höhen, unterschiedliche Farben, da fehlte etwas. Außerdem war das Beet von Vergissmeinnicht übernommen worden, der leider bereits Ende April massiv von Mehltau befallen war. Obwohl ich Vergissmeinnicht wirklich schätze, gefiel das weder mir noch den anderen Pflanzen.

Buchs, Schnittlauch, Lavendel, Minze bilden eine ruhige
Einheit
Neulich, als wir unzufrieden durch das Dachfenster von oben auf den Bereich guckten, wurde es uns klar: Die beiden vorderen Buchsbeete sind extrem ruhig und sehr formal gestaltet: Buchbaum, eine Diagonale aus Lavendel und in jedem Feld eine (maximal 2) Pflanzenarten, die eher durch ihre Blattstruktur und Farbe glänzen als durch ihre Blüten. Und dahinter das "Durcheinander", von dem ich zur Bestandsaufnahme mal ein paar Bilder gemacht habe.





Das ist aus dem letzten Jahr, Anfang Juli, nach der letzten Umgestaltung.
Besser als vorher, aber immer noch nicht schön.
Das ist der Stand vom 01.05. dieses Jahrs. Eindeutig Handlungsbedarf.




Die heutige Umgestaltung hat das Beet in fünf Teile geteilt, um ihm mehr Struktur zu geben. In der Mitte ein Quadrat, in dem nur die Zaubernuss steht, von den Ecken des Quadrats jeweils eine Diagonale, die zu dem Ecken des Beets geht. Die so entstanden vier Felder haben wir den Jahreszeiten zugeordnet. Als Abgrenzung für diese Felder haben wir uns gegen Buchs entschieden - der würde zuviel Platz wegnehmen. Statt dessen ziehe ich gerade Schnittlauch vor, der dann zu einer schmalen Begrenzung gepflanzt wird.

Und in jedem Feld stehen jetzt nur noch wenige, sich ergänzende Arten:
  • Im Winter (Januar - März): Christ- und Lenzrosen und Küchenschellen
  • Im Frühjahr (April - Mai): zwei Pfingstrosen (rosa und weiß) und jede Menge Akeleien, Verschiedene "Barlow"-Sorten von weiß bis hin zu fast schwarz
  • Im Sommer (Juni-Ende Juli): 1 Rittersporn (dunkelblau), 1 Malve (violett), verschiedene Phloxe (weiß - violett)
  • Im Herbst (August - Oktober): japanische Herbstanemonen, weiße Hasenpfötchen und Astern
Noch nicht ganz fertig, aber von oben sieht man die Schnüre, die wir zur
Begrenzung der einzelnen Felder gespannt haben. 
Noch sind in zwei Bereichen ein paar Kugellauche dazwischen, die aber eher jetzt blühen, und danach möglicherweise noch umziehen werden.

Ein bisschen Sorge mache ich mir, dass das Beet im Winter total kahl und hässlich sein wird, da die meisten Stauden ja einziehen. Auch jetzt sieht man noch zuviel Erde im Winter- und Frühlingsbereich. Aber lassen wir die Pflanzen erst mal wachsen. Wir werden auf jeden Fall in den Winterbereich noch Winterlinge und Krokusse setzen. So bleibt es jetzt erst mal ein Jahr und wenn es uns dann immer noch nicht gefällt, dann findet die nächste Umgestaltung statt.... Es muss ja auch einen Bereich geben, mit dem man nicht so zufrieden ist.


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