Sonntag, 18. Mai 2014

Hochzeitstagswochenende


Das Schattenbeet vor dem Haus -
vormittags mit viel Sonne
Der Herr Gärtner und ich haben gestern von 12 Jahren geheiratet. Damals hätten wir uns nicht träumen lassen, dass wir jetzt in einem wunderschönen roten Haus wohnen und beide begeisterte Gärtner sein würden. Das hat sich halt so entwickelt. Heute morgen beim Rundgang im Garten, der leider mit einem leeren Akku abrupt endete, konnte ich das Ergebnis unseres gemeinsamen Hobbys mal wieder genießen. Die Sonne strahlte.

Neues Gebamsel - dem konnte ich neulich
einfach nicht widerstehen. Das wollte mit!
Das Feuer- und Wasserbeet (gelb - orange - rot), mit Rosen, Sonnebräuten
und meiner neuen Leidenschaft - Nelkwurzen in verschiedenen tollen Farben. 
Clematis "Red Cardinal"
Mauerzimbelkraut am Feuerplatz






Den Samstag, also unseren eigentlichen Hochzeitstag, haben wir, obwohl es vormittags noch reichlich trüb war, im Wisentgehege in Springe verbracht mit einem gemütlichen Spaziergang, vielen Fotos und einem großartigen Picknick, für das ich extra eine Picknickdecke gepatchworked habe, die wir dann aber aufgrund des immer noch recht schlammigen (und von Tierhufen zerwühlten) Bodens, nur als Sitzkissen auf einer der glücklicherweise zahlreich vorhandenen Picknickbänken genutzt haben.

Auf dem Spaziergang sind viele schöne Tierporträts - aber leider mal wieder keine Fotos vom Herrn Gärtner und mir - entstanden.
Waschbär
Sorraia-Wildpferde

Polarwolf 
Schellente

Das Bild ist zwar von heute morgen - schöner Blick auf's
Rosenbeet, dahinter die Hochbeete mit den Tomaten.
Und die sollen bitte nicht Schneckenopfer werden!  

Am späteren Nachmittag haben wir dann erst noch faul auf dem Rasen gelegen, dann die Tomaten, die endlich aus ihren Töpfchen wollten,  gepflanzt.

Und nach dem Abendessen waren wir dann noch mit Taschenlampe auf Schneckenjagd. Ungefähr 100 Schnecken - oder waren es mehr? - haben wir nur aus den Gemüsebeeten gezogen.  Was soll ich sagen - ich glaube ich kapituliere. Mein ökologischen Gewissen kapituliert vor den Schnecken. Es geht einfach nicht mehr - inzwischen sind Fenchel, Blumenkohl und Kohlrabi vermutlich unrettbar verloren, die am Donnerstag gepflanzte Zucchini und auch die am Freitag gepflanzten Chilis des Herrn Gärtner - alles liebevolle Handaufzuchten - zum Opfer geworden und meinen Tomaten blüht vermutlich das gleiche Schicksal. Es geht einfach nicht mehr - morgen greife ich, obwohl alles in mir sich sperrt, zum Schneckenkorn. Die einzige sinnvolle Alternative wäre, komplett auf den Anbau von Gemüse zu verzichten. Und das will ich nicht.

1 Kommentar:

  1. Wow, Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag! Ich freue mich für euch. Mir ist das Gemüse aus dem eigenen Garten auch sehr wichtig und toi, toi, toi, bisher haben die Schnecken in diesem Jahr meinen Garten noch nicht bevölkert. Liebe Grüße, Bettina

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