Dienstag, 13. Mai 2014

Frühling im Haus, draußen nur Regen

Nach dem wahrscheinlich scheußlichsten Mai-Wochenende sein langem - hier hat es durchgeregnet - brauchte ich einen Lichtblick. Also habe ich eine voll aufgeblühte Pfingstrose, die vom Regen ganz niedergedrückt war, mit ein paar Stängeln Honiglauch, die im Beet die Angewohnheit haben, ihre langen Blütenstiele eher kriechend wachsen zu lassen, ins Haus geholt, um wenigstens meine Blumen ein wenig genießen zu können.

Honiglauch (Allium siculum), im Beet dieses Jahr bis
 zu 1,50 hoch (jedenfalls die, die gerade wachsen)
Bauernpfingstrose (Paeonia officinalis "Rubra plena") ist aus dem Schwiegermuttergarten hierher umgezogen und macht
sich ausgesprochen gut. Schon im dritten Standjahr hat sie jede Menge Blüten. Leider haben die Regenfälle der letzten Tage die Staude auseinanderfallen lassen. 

Im Garten passiert nichts, außer dass es schüttet. Und schüttet. Eigentlich seit letztem Mittwoch. Immerhin stürmt es inzwischen hier nicht mehr und ich sehe aus dem Dachfenster ein Fünkchen Hoffnung in Form von blauem Himmel.

Außerdem habe ich ein paar Neuigkeiten von der Schnecken- und Wühlmausfront: Die Wühlmaus ist momentan wenig aktiv - jedenfalls gibt es keine neuen Schäden zu beklagen. Die Schneckenplage versuchen wir noch mit Humor zu sehen: Wusstet ihr, dass Schnecken eine außerirdische Bedrohung sind? Sie durch Regen entstehen? Regentropfen enthalten Schneckenlarven, die bei Bodenkontakt sofort expandieren und sie zu Riesenschnecken werden lassen. Dass diese sich dann verbünden und zu einer einzigen Superschnecke verbinden können, wie im Comic, und dann mit vereinten Kräften es schaffen, mit Steinen beschwerte Mülleimerdeckel hochzuheben?
Jetzt bekommen die täglich vom Herrn Gärtner so akribisch eingesammelten Schnecken dann eben nicht mehr die Fahrt in Schneckenparadies Bioabfalldeponie gratis sondern eine Flugreise zum nächstgelegenen Maisfeld. Allerdings muss es jetzt aufhören zu regnen, denn sonst... s.o.

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