Montag, 31. März 2014

Es ostert im Roten Haus

Ich bin im Moment ja im DIY-Rausch, oder, wie der Herr Gärtner sagt, ich hänge an der Nadel. Im Winter habe ich wieder angefangen zu nähen und suche immer wieder nach neuen Ideen. Diverse Taschen habe ich schon gemacht, die unvermeidlichen Loopschals und anderes mehr.

Am Freitag habe ich Osterdeko genäht: Häsen, Vögel und Eier. Normalerweise ignoriere ich Ostern ja dekotechnisch, aber die ganze Blogleserei in diversen Einrichtungsblogs hat dann doch ihre Spuren hinterlassen und meinen Ehrgeiz herausgefordert.

Die Hasen und Vögel sind aus Stoff und einfach links auf links genäht mit einer bewusst sichtbaren engen Zickzacknaht und dann mit Füllwatte gefüllt. Die Ohren der Hasen und die Schwänze der Vögel waren eine Herausforderung. Das ging nur mit einem Stopfhölzchen!




Die Eier sind aus Origamipapier: Die Blätter so falten, dass sechs oder acht Lagen übereinander liegen. Dann mit einer Schablone ein Ei aufzeichnen, ausschneiden. Das obere Ei in der Mitte falten, wieder drauf legen und dann mit einem langen Stich entlang der Faltlinie die Eier zusammen nähen. Dabei am Anfang den Ober- und Unterfaden schön weit herausziehen, damit man gleich eine Aufhängeschnur hat. Zum Schluss noch alle Eihälften knicken und so eine Eiform heraus arbeiten. Super simpel und sieht total gut aus.



Die Tulpen sind übrigens Wühlmausopfer aus dem Garten. Sie lagen vor ein paar Tagen schlapp auf dem Boden und ich konnte sie ohne Zwiebel aus dem Pflanzloch ziehen. Die hat wohl der Maus geschmeckt. Immerhin konnte ich die Blüten noch für die Vase retten und genieße sie jetzt hier im Haus.




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