Samstag, 29. März 2014

Ein trauriger Rückschlag :-(

Mai 2013
29.03.2014
Detail - 29.03.2014
Unser Hügelahorn im asiatischen Beet ist tot! Er wurde nur 7 (8?) Jahre alt. Ich hatte ihn, seitdem er kniehoch war und eigentlich nur ein Ästchen. Jetzt ist er so groß wie ich (OK, das ist nicht besonders groß). Ich hatte damals im Herbst zwei "Notahorne" gekauft und in den ersten Jahren im Topf gepäppelt.  Sein Gegenstück steht noch im alten Garten in Kolenfeld auf dem Grab unseres Katers.  Kurz und gut: Ich hänge an dem Bäumchen.

Leider verlor er schon früh im letzten Sommer die Blätter. Erst kräuselten sie sich, dann fielen sie und zum Schluss waren ganz Äste kahl. Und jetzt... er treibt nicht aus, keine Knospen, die Äste sind grau und rissig.

Das Urteil: Verticillium-Welke! Leider. Das Schadbild passt, inklusive der braunen Ringe im Querschnitt. Und nach allem, was ich gelesen habe, ist Verticillium a) nicht heilbar und b) hochinfektiös. Der Pilz liebt Ahorn und schlägt insbesondere in Stressjahren zu - und letztes Jahr waren die Pflanzen ja maximal gestresst: Erst der lange Winter, dann das nasse Frühjahr und der trockene, heiße Sommer. Unsere größte Sorge ist jetzt, dass auch der Cercis (Judasbaum), der nur etwa 7 Meter weit weg steht, oder gar der große Blumenhartriegel, der direkt nebenan steht, auch befallen werden. Das wäre dann wirklich eine Katastrophe.

29.03.2014 - ein Ast treibt neu aus.
Der Rest ist tot. 
Mai 2013 -
Das ist der hängende Fächerahorn am Wasserspiel. Auch von diesem Prachtexemplar ist nur noch ein Trieb am Leben. 

Der Herr Gärtner verbreitet zwar noch Optimismus, ich aber bin jetzt schon sicher. Mindestens der große Ahorn muss sehr wahrscheinlich weg. Und in den Zuge werden wir auch den Boden ringsum großzügig austauschen. Der kleine wird bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten und in diesem Jahr maximal gepäppelt. Regelmäßig gießen, Dünger, Streicheleinheiten... Vielleicht können wir ja wenigstens den Kleinen retten!

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