Sonntag, 9. Februar 2014

Frühjahrsvorbereitung

Anfang Februar: Zeit sich mit der Gartenplanung für das nächste Jahr zu beschäftigen, aber keine tolle Zeit, um Fotos im Garten zu machen - daher heute mit nur wenig Bildern.

Was steht also an - erst mal als Plan bis ungefähr Ostern.

Auf jeden Fall müssen noch einige unvollendete Projekte zu Ende geführt werden - der Feuerplatz zum Beispiel wartet darauf, dass einige starke Freunde uns beim Steine schleppen helfen (Hat jemand Lust? Dann gerne melden, die Steine wiegen auch nur schlappe 100-120 Kilo)!

Dann muss das Rapsfeld in eine Obstwiese umgewandelt werden. Die Obstbäume haben wir ja bereits gepflanzt. Dazu müssen wir "nur" den Raps Unterhacken, die Fläche neu einebnen und dann neu einsäen. Das sollte a
n einem Wochenende zu schaffen sein. Fragt sich nur wann der beste Zeitpunkt dafür ist, damit nicht nur die Gräser, sondern auch die Blütenpflanzen eine Chance haben. Wahrscheinlich müssen wir damit noch bis Ende März warten. Dann können wir auch endlich den Weg zu den Nachbarn wieder anlegen, und die Massen an Pflastersteinen, die momentan den Carport blockieren, wieder ihrer Verwendung zu führen.

Die größte Baustelle in diesem Jahr wird das Gemüsebeet sein. Letzten Sonntag haben wir Das fast schon frühlingshafte Wetter genutzt, um das Gewächshaus wieder aufzubauen, dass uns im Oktober vom Sturm zerstört worden war. Dumm nur dass gestern der nächste Sturm über uns hinweg fegte, und wieder einige Platten heraus gedrückt hat. Jetzt warten wir bis zum Frühjahr, um es erneut zu reparieren. Immerhin ist nichts kaputt gegangen. Das heißt aber auch, dass die meisten Samen doch wieder im Haus vorgezogen werden müssen. 

Nach der Pleite im letzten Jahr, in dem ab dem Sommer eigentlich nichts mehr vernünftig gewachsen ist und uns die Schnecken uns den dürftigen Rest weggefressen haben, haben wir uns überlegt, den Gemüseanbau in etwas höher gelegte Beete zu verlegen. Richtige Hochbeete werden es nicht, aber auf 40cm Höhe kommen wir schon. Die Beete, in denen "Schneckenfutter" wächst, bekommen dann auch noch einen Schneckenzaun bzw. eine Schneckenbarriere aus Kupfer. Gestern haben wir im Baumarkt Terrassendielen aus Douglasienholz besorgt, genug, um 12 Beete von 1m x 1m anlegen zu können, dazu Teichfolie, Kaninchendraht, Schrauben, Tackerklammern... Nachher, wenn das Wetter hält, werden wir dann mal ein Testbeet aufbauen, um zu sehen, ob der Bauplan funktioniert.

Das ist die Fläche, die wir umgestalten wollen. Die
Hochbbeete ersetzen die bisherigen Gemüsebeete und
strukturieren den Gemüsegarten etwas stärker.
Die Anbaufläche bleibt aber in etwas gleich. 
Das ist der Anbauplan, Stand heute (um 90° gedreht, damit
Beetausrichtung mit dem Foto ungefähr übereinstimmt)
Ich bin gespannt, was davon ich auch wirklich so umsetze. 

Und als letztes müssen wir uns darum kümmern, dass das Fass, dass wir letztes Jahr gekauft, das aber trotz wochenlangem Wässern nicht dicht geworden ist, ersetzt wird. Dieses Jahr möchte ich es endlich bepflanzen. Und schließlich braucht auch unser Wasser speiender Frosch wieder einen Platz.

Zusammen mit den normalen Instandsetzungsarbeiten ( Unkraut jäten, Strauchschnitt, Maulwurfshügel beseitigen uns die Flächen neu besäen) klingt das nach einem straffen Programm, dass uns sicherlich bis Ostern gut beschäftigen wird. Aber im Frühjahr juckt es einem ja in den Fingern, endlich wieder loslegen zu können.




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