Donnerstag, 7. November 2013

November. Regen. Wind.

Im Garten passiert nicht mehr viel - wir sind jetzt auch wettertechnisch im November angekommen.

Bereits in den letzten Oktobertagen brauste der Sturm "Christian" hier durch und hat unser kleines Gewächshaus eingedrückt. Erst flog der Deckel durch die Gegend, den ich morgens noch schnell in den Schuppen bringen konnte. Nachmittags schickte mir der Herr Gärtner dann dieses traurige Bild:


Der Wind hat die beiden Platten, aus denen die Rückseite besteht, aus der Verankerung gedrückt. Kaputt gegangen ist dabei zum Glück wohl nichts, wir können die Platten mit relativ geringen Aufwand wieder einbauen. Allerdings wäre es dazu gut, wenn es mal weniger weht. 

Inzwischen haben wir auch unseren neuen Sitzplatz ausgehoben, die Steine sind geliefert und eigentlich könnte die Arbeit auch daran noch losgehen. Dummerweise hat der Herr Gärtner sich beim Hantieren mit den Steinen einen Finger übel gequetscht und dann auch noch am letzten, nicht mal so verregneten Wochenende mit einer Erkältung flach gelegen, so dass die "Baustelle" jetzt brach liegt. 
Ich hoffe, dass wir noch daran weiter arbeiten können, ehe es friert. 

Natürlich kamen die Rosen, die für die umgebenden Beete vorgesehen waren, pünktlich. Hätte ich mich ja eigentlich drüber gefreut, aber s.o. Auch wenn wir die Steine noch nicht gesetzt haben, habe ich sie pflanzen müssen. Der Sitzplatz ist jetzt umgeben von alten Rosen (bzw. Rosen im historischen Habitus):
  • Heritage (Austin 1984, gut gefüllte rosafarbene Englische Rose)
  • Old Port (McGredy, 1994 eingeführt, dunkelviolette stark gefüllte Englische Rose)
  • Tuscany (1596 "The Old Velvet Rose", Samtrose; Rosa gallica, einmalblühend)
  • Arthur de Sansal (Cartier 1855; stark gefüllte rote Portlandrose, remontierend)
  • Rose du Roi (Souchet 1816, ebenfalls gut gefüllte rote Portlandrose, remontierend)
  • Province Panchée (Fontaine 1860, gefüllte weiß-violett-rosa panaschierte Bourbonrose, remontierend)
  • Baron Girod de l'Ain (Reverchon 1897, karminrote Remontantrose mit feinem weißen Rand, remontierend)
  • Souvenir du Dr. Jamain (Lacharme 1865, weinrote Remontantrose, remontierend)
  • Reine des Violette (vermute. Millet-Mallet um 1860, purpurviolette Remontantrose, sommerblühend bis spärlich remontierend)
  • Ballerina (Bestall 1937, rosa-weiße Moschata-Hybride, ungefüllt und öfterblühend)
  • Rose de Rest (eingeführt 1950, wohl vor 1880 in Persien gezüchtet, purpurviolette Damaszenerrose, öfterblühend), die hierher umgezogen ist, da sie im Rosenbeet an der Terrasse unterging und ich ihren wunderbaren Duft nicht recht genießen konnte. 
Fotos gibt's natürlich noch nicht, außer von der Rose de Rest oben - der größte Teil der Pflanzen kam wurzelnackt, so dass man im Moment nur einige Triebspitzen aus dem Boden gucken sieht. Und auch die anderen, die ich noch als Topfware auf unserem Ausflug nach Steinfurth gekauft hatte, verlieren so langsam die Blätter. 



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