Freitag, 30. August 2013

Spätsommer-Blues

Vor dem Spätsommer-Blues muss ich noch diesen wunderschönen sommerlichen Zitronenfalter zeigen.
Aber dann wird's melancholisch

Kennt ihr das auch... der Sommer ist eigentlich noch voll im Gange, aber die Motivation zur Gartenarbeit schwindet. Ich sitze jetzt oft auf der Terrasse und genieße einfach den Blick in den Garten. Unkraut zupfen? Ach nein, lass mal... Gießen? Ja, ist wohl mal wieder nötig, aber es ist doch gar nicht mehr soooo heiß... Rasenmähen? Na gut, morgen... Hier und da wird Verblühtes entfernt, allerdings so langsam in dem Wissen, dass alles, was jetzt abkommt, dieses Jahr wohl nicht mehr wieder kommt.

Noch blüht es reichlich, doch die schiere Pracht und Energie der Pflanzen, die sie Anfang des Monats noch ausstrahlten, schwindet so langsam dahin, auch bei den Pflanzen macht sich sozusagen die Erhaltung des Status Quo breit, bevor in ein paar Wochen dann auch dieser Geschichte ist. Einiges gibt noch mal Gas - momentan remontieren die Rosen und ich habe das Gefühl, dass bei den meisten in diesem Jahr die zweite Blüte deutlich üppiger ausfallen wird als die erste.

Wir machen uns Gedanken, was im Herbst umgepflanzt werden muss, denken laut über das nächste Gemüsejahr nach - welche Sorten haben sich bewährt, welche sparen wir uns besser und Frühlingsblüherzwiebeln stapeln sich im Abstellraum . Morgens ist es schon recht kalt - 12°C heute morgen um 7.30 Uhr -, abends wird es schon deutlich früher dunkel. Übermorgen ist meteorologischer Herbstanfang, in ca. 3 Wochen ist Tag- und Nachtgleiche (und damit geographischer Herbstanfang) und der Herr Gärtner erschreckte mich gestern mit der Aussage, dann sei es von 7 Uhr bis 19 Uhr hell. Aber es stimmt - im Laufe des nächsten Monats verkürzt sich die Tageslänge um fast 2 Stunden!


Ich freue mich zwar auf die Farben des Herbsts, auf die noch ausstehende Ernte und die Herbststimmung im Garten, aber mir werden die langen Abende auf der Terrasse fehlen. Bis dahin heißt es noch, jeden Sonnenstrahl einzufangen! Auf diesen Fotos zum Beispiel:





Diese Französische Feldwespe ist ungefährlich und lebt von Nektar. Der wie von Zauberhand
an diversen Stellen im Garten aufgetauchte und inzwischen über zwei Meter hohe Fenchel hat es
 ihr besonders angetan. 




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