Montag, 12. August 2013

Invasion der Riesenraupen

Kopf mit Fresswerkzeugen und Scheinaugen
Als wir gestern abend nach erfolgreichem Gartenfestbesuch noch mit der Mutter des Herrn Gärtners eine Runde durch den Garten gingen, musste ich mit Schrecken feststellen, dass sich jemand an meinen winterharten Fuchsien zu schaffen gemacht hat. Erst verdächtigte ich die gemeinen Nacktschnecken, musste dann aber feststellen, dass diese gruseligen Gesellen - ca. 5 - 7 cm lang - an den armen Pflanzen fraßen. Sie hatten ein bischen was von Mini-Schlangen, zumal sie sich auch im Oberkörper drohend "aufbäumten", wenn man ihnen, z.B. mit der Kamera, zu nahe kam.




Und sie fressen schnell. Diese tun sich gerade an der
Fuchsia magellanica gütlich!

Ein bisschen Recherche später (Google-Bildersuche nach "riesige braune Raupen", wenig biologisch, aber effektiv) wusste ich, dass es sich um die Raupen des Mittleren Weinschwärmers handelt, die glücklicherweise nicht in Massen auftreten, die aber neben ihren "normalen" Futterpflanzen - u.a. im Garten vorhandene Nachtkerzen, Geißblatt, Phlox -  auch gerne an Fuchsien nascht und eine ganze Pflanze innerhalb kürzester Zeit kahl rasiert!

Der daraus entstehende Schmetterling, ein Nachtfalter,  ist allerdings wirklich schön. Hier kann man ihn bewundern! Ich hoffe natürlich, im nächsten Jahr ein Exemplar davon zu sehen und fotografieren zu können.

Nicht massenhaft, aber die insgesamt 14 Raupen hätten
meinenarmen Fuchsien sicherlich ordentlich zugesetzt!

Sehr variantenreich ist die Färbung - von grün bis fast
schwarzbraunwaren Exemplare dabei!
Wir haben sie dann übrigens abgesammelt und in die Brennesseln auf dem noch nicht bebauten Nachbargrundstück gesetzt. Da sind sie hoffentlich sicher vor Vögeln, vernichten aber auch nicht meine Fuchsien.

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