Donnerstag, 25. Juli 2013

Petersilienpesto und Erdbeereis

Nach dem Urlaub ... der Garten war gut betreut, erst die Nachbarn, dann die Gärtnerinnenmutter haben freundlicherweise regelmäßig nach dem Rechten gesehen und gegossen. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Wässerung hatte der Garten an einigen Stellen Dschungelqualitäten angenommen. Daher war vorgestern erst mal auslichten angesagt, insbesondere im Gemüsebeet. 

Der Salat war erwartungsgemäß geschossen und musste raus, die Kohlrabiblätter nahmen den benachbarten Blumenköhlen (ist das die Mehrzahl von Kohl?) und dem Rucola das Licht, das gleiche galt für die Pastinaken, die unglaublich große Blätter gebildet hatten. 

Und die Blattpetersilie, die nur über den Umweg über unser Gemüsekistenabo den Weg ins Gemüsebeet gefunden hatte, bildete eine einheitlich Masse mit den Petersilienwurzeln. Also habe ich den Busch zurückgeschnitten, was uns mit mit einem Eimer voll Petersilie versorgte. Prima, erwähnte ich, dass ich keine Petersilie mag? Meiner Meinung nach das langweiligste Kraut überhaupt, mit furchtbaren Mundgefühl und viel zu penetrantem Geschmack. Die glatte Sorte geht grad noch so, die ist nicht so hart im Mund. 

Da stand ich also, mit einem Eimer voll Petersilie und keiner Idee, was ich damit machen sollte. Ich hab immer Schwierigkeiten, eigentlich noch gut Essbares einfach auf den Kompost zu geben. Zum Glück konnte ich eine Hälfte verschenken. Aus einem Teil der anderen Hälfte habe ich ein Petersilienpesto gemacht. Nachdem der Herr Gärtner das neulich schon mit der gestutzten Minze gemacht hatte und ich überrascht war, wie gut das schmeckt, jetzt also eins aus Petersilie. Auch hier erwartete mich eine Überraschung - der Geschmack ist überhaupt nicht penetrant und bitter sondern ganz im Gegenteil. In der Kombination mit Olivenöl, Mandeln und Parmesankäse ergibt sich eine total leckere Paste, die gestern dann gleich als Grundsubstanz für die Würzung eines Nudelsalats gedient hat.  




Petersilienpesto 
Man braucht: 

ca. 100g glatte Petersilie - nur die Blätter
ca. 100g Parmesan
ca. 125g Mandeln - ganz, gehackt, gemahlen oder als Blättchen ist eigentlich egal
1 mittelscharfe Chili - bei uns: Czech Black, Schärfegrad 3
3 - 4 Zehen Knoblauch - ich habe eine kleine, ca. pflaumengroße frisch geerntete Knolle benutzt
Olivenöl nach Bedarf - vielleicht so 150ml, das habe ich nicht abgemessen
Salz

Parmesan in große Stücke schneiden, Chili entkernen und ebenfalls vorschneiden. Alle trockenen Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern, dabei langsam das Olivenöl zugeben bis eine sämige Masse entsteht, in der man noch kleine Käsestückchen erkennen kann. Das kann einige Minuten dauern. Die Maschine nicht zu hoch drehen lassen, damit sich die Masse nicht erhitzt, sonst wird's bitter. 

Bei mir reichte es für 2,5 Gläser. 



Und weil ich schon mal in der Küche stand, die Eismaschine der Nachbarin ausgeliehen hatte und noch das Erdbeerpüree aus den vor dem Urlaub geernteten Erdbeeren im Tiefkühler hatte, habe ich dann gleich auch noch ein total leckeres Low-Carb Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht. 

Erdbeer-Joghurt-Eis low-carb
Man braucht

ca. 500g Erdbeerpüree - oder frische Erdbeeren pürieren
1 Becher Sahne
die gleiche Menge Joghurt
flüssigen Süßstoff  (entsprechend 150g Zucker) 
2 TL Vanillezucker 


Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, damit die Eismasse schön fluffig wird. Dann den Joghurt einrühren. Beides zusammen unter das - hoffentlich aufgetaute, sonst gibt's doch Kristalle - Erdbeerpüree ziehen. 

Dann ab in die Eismaschine und solange rühren lassen, bis die Konsistenz passt (dauerte bei mit ca. 30 Minuten=















1 Kommentar:

  1. Uns ist aufgefallen, dass Ihr Blog viele leckere Rezepte hat! Wir würden uns dafür freuen, wenn Sie sich auf Rezeptefinden.de registrieren, damit wir auf ihn verweisen können.

    Rezeptefinden ist eine Suchmaschine, die hunderte Blogs und Kochseiten aus Deutschland zusammenstellt, und die Blogger profitieren davon, dass Rezeptefinden ihre Seite weiter bekannt macht.

    Um sich auf Rezeptefinden registrieren, gehen Sie einfach auf http://www.rezeptefinden.de/top-food-blogs-hinzufügen

    Mit freundlichen Grüßen,
    Rezeptefinden.de

    AntwortenLöschen