Sonntag, 18. November 2012

Vögel im Garten

Mit den ersten Frost habe ich die Winterfütterung der Vögel im Garten begonnen. Die ersten Vögel stellten sich schnell ein: Kohl- und Blaumeisen. Ein vereinzeltes Rotkehlchen, von denen ich gelesen habe, dass sie tatsächlich den Winter als Einzelgänger verbringen und erst im Frühjahr wieder zu ihrem Partner zurückkehren, ließ sich auch bereits mehrmals sehen. 

Dann kamen die Spatzen, erst einzelne Kundschafter, heute sitzt ein ganzer Schwarm in der Weide und fällt über die Futtervorräte her. Haussperlinge waren früher Allerweltsvögel, ihre Zahl ist aber deutlich zurück gegangen - weil ihnen immer mehr Bruträume verloren gehen und das natürliche Nahrungsangebot geringer wird.   Noch drastischer ist das beim Feldsperling, der inzwischen auf der Vorwarnstufe der Roten Liste der Bedrohten Arten steht. Auf einem meiner Fotos ist ein Feldsperling zu sehen, zu erkennen an den "Ohrenflecken". Im Schwarm sind aber, soweit die schlechte Sicht - braune Vögel auf braunem Boden bei Blick durch eine nasse Scheibe - eine konkrete Beurteilung zulässt, beide Arten vertreten. 


Heute dann auch am Futtersilo drei oder vier rauflustige Grünfinken, die sich den Platz an der Futterquelle nicht streitig machen lassen wollten. Auf dem Bild oben rechts sieht man neben den Finken besagten Feldsperling: 









Und eben beim Blick aus dem Fenstern hüpfte ein Eichelhäher durchs Bild, von dem ich aber nur noch ein Schwanzspitze fotografieren konnte. Der wird sich über die alten Walnüsse freuen, die wir noch vom letzten Jahr übrig haben. Da werd ich doch gleich mal eine Handvoll raus bringen.



Nach unserem Bebauungsplan mussten wir ja ohnehin auf der hinteren Grenze ein Hecke pflanzen. Um den Vögeln hier im Garten in den nächsten Jahren mehr Schutzraum und Nahrung zu bieten haben wir uns für die Pflanzung einer Hecke aus Vogelnährgehölzen entschieden. Letzten Montg haben wir pflanzen lassen - weder der Herr Gärtner noch ich hatten Lust, die Fläche von ca. 80qm umzugraben und die Gärtner brachten eine Bodenfräse mit. Jetzt stehen in der Hecke: Schlehe, Weißdorn, Kornelkirsche, Heckenkirsche, Pfaffenhütchen, Hunds- und Apothekerrose, Blutroten Hartriegel und Schneeball. Aus optischen Gründen haben wir gestern noch zwei Pflanzen Sibirischen Hartriegen dazu gepflanzt, die Zweige leuchten einfach toll.

Die Hecke wird hoffentlich nicht nur den Vögeln nutzen, einige dieser Pflanzen sind ja auch Bienenweide. Außerdem wird die Hecke hoffentlich in recht kurzer Zeit so dicht, dass sie uns einen Sicht- und Windschutz bietet.

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