Sonntag, 18. November 2012

November

Das Wetter ist mies - die letzten Tage war es bereits richtig November. Grau, ungemütlich, feinster Nieselregen bester Qualität. Klar, dass es da nicht besonders viel Spaß macht im Garten zu hantieren. Noch weniger Spaß macht es zu fotografieren, denn meist ist das Licht einfach zu schlecht. So schön wie am Freitag morgen sieht es im Moment selten aus, meist liegt Nebel oder Sprühregendunst über dem Baugebiet.
Außerdem hat es sogar schon gefroren - nicht so der übliche leichte Bodenfrost im Oktober, sondern mehrere Nächte mit -3°C und weniger. Als wir Ende Oktober aus unserem Kurzurlaub wieder kamen, rettete der Herr Gärtner noch in einer echten Nachtaktion die Pumpe unseres Wasserspiel vor dem Einfrieren und damit auch vor der Zerstörung. Das Wassersystem hatten wir glücklicherweise schon vorher geleert. Der Frost hat aber die Ringelblumen und die Duftwicken, die noch tapfer ausharrten und noch immer freundliche Farbe und Höhe in den Garten brachten, dahingerafft. Das Gemüsebeet liegt nun brauch, teilweise habe ich noch etwas Kompost ausbringen können, auf einem anderen Teil liegt Rasenschnitt, um ihn für das nächste Jahr vorzubereiten.

Auch die Chilipflanzen hatten dem Spätherbst bis zuletzt getrotzt und hingen noch unglaublich voll mit Früchten. Dahin die Pracht - trotzdem hatten wir noch eine zweite Chiliernte, die sich sehen lassen konnte.



Die Kurilenlirsche verlor über Nacht all ihre Blätter, schade, denn sie
leuchteten so schön. Ich konnte sie nur noch am Boden liegend fotografieren.


Auch andere Pflanzen erfreuten uns bis zuletzt mit ihren prächtigen
 Herbstfarben und der Zierapfel hält noch immer an seinen
 Blättern und Früchten fest. 







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