Montag, 30. Juli 2012

Unkraut, Recycling und Fotos


Duftwicken vor blauem Himmel


In der letzten Woche sind er Herr Gärtner und ich jeden morgen früh aufgestanden - wir haben Ferien, möchte ich betonen - um uns dem Unkraut in unserem zu entstehenden Blumenrasen zu widmen. Morgens liegt ein großer Teil unseres Grundstücks noch im Schatten, so dass wir bei den tagsüber vorherrschenden Temperaturen von ca. 30°C  zu dieser Zeit noch Unkraut reißen konnten. Das Ergebnis siehe hier:









Inzwischen haben wir die Rasenfläche fast fertig -  Muskelkater und Rückenschmerzen inklusive - so dass ich mich heute mal wieder dem Gemüsebeet gewidmet habe. So ohne Unkraut sieht alles gleich viel ordentlicher aus. Leider kein Foto ohne... der Kürbis, den man im Bild ganz hinten sieht macht mir Angst. Er hat innerhalb der letzten Woche die Fläche, die er einnimmt verdoppelt. 

Der Herr Gärtner hat sich heute an den Disteln versucht, die auf unserem zukünftigen Asia-Beet wachsen. Dabei hat er eine Handschaufel völlig verbogen!

Die Gemüsebeete - momentan drei Stück, je 4 Meter lang und 1 Meter breit sind mit Aststücken unserer Weide eingefasst, dazwischen habe ich die Wege mit Rindenmulch abgedeckt. Auf den Beeten liegt Rasenschnitt als Mulchmaterial. Das ist praktisch, denn es hält den Boden feucht, unterdrückt das allseits beliebte Unkraut und düngt noch gleichzeitig den Boden. Wichtig ist, dass der Rasenschnitt nur dünn aufgetragen wird, denn sonst beginnt er zu gären und zu gammeln, was nicht besonders lecker riecht. 

In diesem Beet habe ich Lauch, der noch etwas traurig wächst, Rucola, Kohlrabi und besagten Kürbis. Nebenan wächst an einer Weidenpyramide Buschbohnen, Duftwicke und kletternde Kapuzinerkresse, der Rest des Beets ist für Erdbeeren vorgesehen. Hier dient der Rasenschnitt der Beetvorbereitung. Dünn aufgestreut bringt er das Bodenleben in Gang, so dass, wenn die Erdbeeren dann gesetzt sind, diese gute Anwachschancen haben. Ausgesucht habe ich als frühe Sorte "Honeoye" und als späte Sorte "Symphonie", in der Hoffnung eine möglichst lange Ernteperiode zu haben. 

Den Rasenschnitt bekomme ich übrigens von den Nachbarn, die sich wahrscheinlich ein bisschen darüber amüsieren, aber ansonsten ihr Schnittgut einfach so auf eins der leeren Grundstücke hier kippen würden. So ist allen gedient: Ich kriege mein Schnittgut, das ich dringen brauche, spätestens, wenn ich unter der Hecke mulchen will, und sie werden ihr Schnittgut los. 

Ich habe noch ein paar Bilder vom Garten, wen es also interessiert: 


Westterasse, die aber im Moment schon ab Mittag Sonne hat


Links:  Hummel  in den Kokardenblumen









Unten: Pfauenaugen auf dem weißen Schmetterlingsflieder - wir haben schon jetzt unzählige Insekten im Garten

Links: Überraschungstaglilie - gekauft ohne Sortennamen und ohne Farbvorstellung. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Zum Glück aber zeigten sich diese wunderschönen dunkelroten Blüten mit orangenem Inneren.



Unten: Roter Islandmohn (die Sorte blüht zuverlässig ausschließlich rot) und rosa Schafgarbe - eine wunderschöne Kombination, zumal der Islandmohn im Gartencenter bereits aussortiert war. Er dankt den Rückschnitt jetzt seit vier Wochen mit immer neuen Blüten.

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