Sonntag, 24. Juni 2012

Regen ist doof

... vor allem, wenn man doch so gerne und voller Elan den Acker zum Garten machen will.





Im letzten Monat wurde der alte, grüne Acker in einen braunen Acker verwandelt. Der Mann und seine Schaufel erhielten Unterstützung, zwischenzeitlich jedenfalls, von einem Mann und seinem Minibagger und dann vom anderen Mann mit Schaufel. Gemeinsam vernichteten sie den Erdhaufen hinter dem Haus, verteilten Mutterboden, Splitt und Kompost und pflasterten Wege und Terrassen.


                       

Nachdem wir Anfang der letzten Woche gesagt bekommen haben, dass wir jetzt loslegen könnten, gab es kein Halten mehr. Mit unserem "Pflanzenvorrat" und diversen Trips zu den Baumschulen der Umgebung legten wir rund ums Haus bereits mehrere Beete an. 250 Buchsbäumchen warten darauf zur Umpflanzung unseres formalen Bauerngartenbeets zu werden, der Acker müsste vor der Aussaat des Blumenrasens (=Rasen mit Blümchen drin :-) ) noch durchgehackt und eingeebnet werden... und jetzt regnet es! :-(

Für die Wege und Terassen haben wir uns das Pflaster "Arena" ausgesucht, zwar aus Beton, aber mit der Anmutung von altem, unregelmäßigen Steinpflaster. Der Randbereich zum Rasen hin ist mit Absicht mit etwas breiteren Fugen verlegt worden, so dass dort trittfeste Kräuter wachsen können.













 
Oben:  Das "blaue" Staudenbeet mit Rittersporn, verschiedenen Salbeisorten und Katzenminzen (und allen anderen blauen Stauden, die ich noch hatte) und einen Blick auf die große Westterasse. Vorne, da wo jetzt der Fächerahorn und die Fadenzypresse stehen, entsteht demnächst noch ein Kiesbeet, das sich um den gesamten Wintergarten herumziehen wird. 


Rechts: Das Rosenbeet (im Regen) in weiß mit drei roten Akzenten. Es wird irgendwann einmal von einem weißen und einem dunklem Schmetterlingsflieder überragt werden. 



Und unten der Weg der sich einmal ganz ums Haus herumschlängelt. Auch hier zeigen die Pflanzen an, wo einmal das Kiesbeet entstehen wird. 


Wieder unten - links: Vor dem Haus säumen bisher drei Hortensien den Weg, seit einem Urlaub in der Bretagne vor einigen Jahren meine absoluten Lieblingssträucher. Die gesamte vordere Front des Hauses wird über kurz oder lang Hortensien bekommen. Ich hoffe, sie kommen mit den Hohnhorster Stürmen und den feuchten norddeutschen Wintern zurecht. Außerdem zwei Goldliguster, die ich als Solitäre ziehen will. Dazwischen eine Rosa mundi versicolor (eine rotweiß-gestreifte Variante der Apothekerrose).
rechts: Und dann ist da noch der Versuch eines Gemüsegartens. Drei Beete, eines davon ist mit vorgezogenen Pflanzen besetzt, in einem werde ich noch säen und das dritte... mal schauen. Im Hintergrund meine diesjährige Tomatenkollektion, zusammengedrängt im Schutz der Weide, da die Hohnhorster Stürme bereits drei Pflanzen zum Verhängnis geworden sind und sie kurzerhand abgeknickt haben.
 





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