Montag, 31. Dezember 2012

Es folgt... 2013

Wir haben wirklich viel geschafft im letzten Jahr - im Haus war ja nicht mehr viel zu tun und die kleinen Baustellen... sagen wir mal, sie werden auch im nächsten Jahr noch kleine Baustellen bleiben.


Aber draußen hat sich einiges getan. Im Laufe des letzten Jahres ist aus unserem Mäusehügel und dem Acker ein echter Garten geworden: Wir haben Terrassen, einen Weg ums Haus und eine Auffahrt, das Grundstück ist nach hinten durch eine Hecke begrenzt, wir konnten bereits Gemüse aus dem eigenen Garten ernten, wir haben Rasen (oder besser eine Blumenwiese) gesät und Bäume gepflanzt. Alles in allem sind wir zufrieden.


Für das nächste Jahr haben wir einige weitere Gartenprojekte: einen tiefer gelegten Sitzplatz mit Rosen drum herum, der Gemüsegarten wird umgestaltet und erweitert, wir werden Obstbäume pflanzen. Das sind die Dinge, die bereits geplant sind. Es kommt bestimmt noch einiges andere dazu. Wir wünschen uns natürlich gutes Gartenwetter, im Frühling nicht zu heiß, im Sommer nicht zu nass. Lassen wir den Wettergott entscheiden.

Jetzt aber verabschiede ich mich in die Winterpause und wünsche allen regelmäßigen und unregelmäßigen Lesern dieses Blogs ein gutes, glückliches, erfolgreiches, supertolles Jahr 2013.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke

machen kochen kulinarisch gestalten...

Glücklicherweise bin ich mit einem Ehemann gesegnet, der nicht nur meine Begeisterung für den Garten teilt sondern auch in der Küche sehr experimentierfreudig ist. Und weil wir ja in der Vorweihnachtszeit nicht genug zu tun haben, planen wir, einigen Freunden und Kollegen selbst kreierte kulinarische Köstlichkeiten zu schenken:

Angefangen bei dem köstlichen Stollenkonfekt und herrlich süß-scharfen Dattelsenf über leckere Amarettokirschen und Glühweinsterne für die Alkoholfront weiter über Schokolade am Stiel bis hin zu Cookies im Glas zum Selberbacken. Und der großartige Ehemann hat das Repertoire nun auch noch um ein Peanutbutter-Fudge mit Schokolade und einer Prise Fleur de Sel erweitert.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Leuchtende Deko

Weihnachtsdeko... ich mag das warmen Leuchten von Lichterketten...



Hier der beleuchtete Rosenbogen im Schnee! Es hat seit Sonntag viel geschneit und inzwischen ist auch einiges liegen geblieben. Morgen fällt im Landkreis Schaumburg die Schule wegen "extremer Witterung" aus. Ich finde die Schneepracht im Moment einfach nur schön, werde allerdings morgen früh, wenn ich nach Hannover fahren muss, wahrscheinlich meine Meinung ändern...

Sonntag, 9. Dezember 2012

Der erste Schnee




Der erste Schnee in diesem Winter und, wenn ich mich recht entsinne, auch fast, seitdem wir hier wohnen. Soviel Schnee wie heute morgen hat das Haus bisher nicht gesehen, denn sonst hätte ich bestimmt ein Foto gemacht. Der letzte Winter war ja auch zuerst zu warm, Schnee gab es einmal, aber nur ganz wenig ungefähr um diese Zeit - das Foto links ist aus dem letzten Jahr, vm 16. Dezember -  und Ende Januar/Anfang Februar war es zwar bitterlich kalt aber Schnee war Fehlanzeige.





Heute morgen also Schnee... Ich liebe Schnee, solange ich nicht zu lange raus muss, aber angucken könnte ich ihn stundenlang! Vor allem wenn er fällt - da werde ich immer nostalgisch und starre gedankenverloren aus dem Fenster. Die Welt wird sauber, ich finde immer, auch ruhiger.

Sonntag, 18. November 2012

Vögel im Garten

Mit den ersten Frost habe ich die Winterfütterung der Vögel im Garten begonnen. Die ersten Vögel stellten sich schnell ein: Kohl- und Blaumeisen. Ein vereinzeltes Rotkehlchen, von denen ich gelesen habe, dass sie tatsächlich den Winter als Einzelgänger verbringen und erst im Frühjahr wieder zu ihrem Partner zurückkehren, ließ sich auch bereits mehrmals sehen. 

Dann kamen die Spatzen, erst einzelne Kundschafter, heute sitzt ein ganzer Schwarm in der Weide und fällt über die Futtervorräte her. Haussperlinge waren früher Allerweltsvögel, ihre Zahl ist aber deutlich zurück gegangen - weil ihnen immer mehr Bruträume verloren gehen und das natürliche Nahrungsangebot geringer wird.   Noch drastischer ist das beim Feldsperling, der inzwischen auf der Vorwarnstufe der Roten Liste der Bedrohten Arten steht. Auf einem meiner Fotos ist ein Feldsperling zu sehen, zu erkennen an den "Ohrenflecken". Im Schwarm sind aber, soweit die schlechte Sicht - braune Vögel auf braunem Boden bei Blick durch eine nasse Scheibe - eine konkrete Beurteilung zulässt, beide Arten vertreten. 


Heute dann auch am Futtersilo drei oder vier rauflustige Grünfinken, die sich den Platz an der Futterquelle nicht streitig machen lassen wollten. Auf dem Bild oben rechts sieht man neben den Finken besagten Feldsperling: 

November

Das Wetter ist mies - die letzten Tage war es bereits richtig November. Grau, ungemütlich, feinster Nieselregen bester Qualität. Klar, dass es da nicht besonders viel Spaß macht im Garten zu hantieren. Noch weniger Spaß macht es zu fotografieren, denn meist ist das Licht einfach zu schlecht. So schön wie am Freitag morgen sieht es im Moment selten aus, meist liegt Nebel oder Sprühregendunst über dem Baugebiet.
Außerdem hat es sogar schon gefroren - nicht so der übliche leichte Bodenfrost im Oktober, sondern mehrere Nächte mit -3°C und weniger. Als wir Ende Oktober aus unserem Kurzurlaub wieder kamen, rettete der Herr Gärtner noch in einer echten Nachtaktion die Pumpe unseres Wasserspiel vor dem Einfrieren und damit auch vor der Zerstörung. Das Wassersystem hatten wir glücklicherweise schon vorher geleert. Der Frost hat aber die Ringelblumen und die Duftwicken, die noch tapfer ausharrten und noch immer freundliche Farbe und Höhe in den Garten brachten, dahingerafft. Das Gemüsebeet liegt nun brauch, teilweise habe ich noch etwas Kompost ausbringen können, auf einem anderen Teil liegt Rasenschnitt, um ihn für das nächste Jahr vorzubereiten.

Auch die Chilipflanzen hatten dem Spätherbst bis zuletzt getrotzt und hingen noch unglaublich voll mit Früchten. Dahin die Pracht - trotzdem hatten wir noch eine zweite Chiliernte, die sich sehen lassen konnte.

Montag, 22. Oktober 2012

Erntezeit 2: Rezepte

Abgesehen von der miesen Tomatenernte sind wir eigentlich ganz zufrieden mit der ersten Ernte hier in Hohnhorst. Rote Bete, Fenchel, Koriander, Kohlrabi und Kürbisse haben uns zu verschiedenen Kochexperimenten angeregt - und natürlich zum Nachkochen von Lieblingrezepten. Schließlich haben wir diese Gemüse in erster Linie deswegen angebaut, weil wir sie gern mögen:

Ganz aktuell - gerade gestern zum Geburtstag des Herrn Gärtners gekocht:

Die Hälfte dieses Kürbis - bei der Ernte 8kg - wurde in einen
Riesentopf (10 l) verkocht (ca. ein 4-faches Rezept). Schließlich
sollten über 20 Leute davon satt werden. 
Karibische Kürbissuppe


1 Hokkaido (oder anderer Kürbis, dann ca. 1 kg)
1 Zwiebel(n) (Gemüsezwiebel)
1 Zehe Knoblauch
1 Chili
1/3 Glas indische Currypaste (z.B. Madras oder Rogan Josht)
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel
½ TL Kurkuma
1 Liter Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
1 Glas Orangensaft
Salz und Pfeffer
Limettensaft

Erntezeit 1: Miese Tometenernte

So, nun ist es soweit... Am Samstag habe ich meine Tomaten runter schneiden müssen. Die Nässe der letzten Wochen hat ihnen wohl den Rest gegeben - Braunfäule. :-(

Leider hatte die schon eingesetzt, als ich neulich die Rispen mit den unreifen Tomaten ernten wollte, die Tomatenausbeute dieses Jahr war wirklich absolut mau. Natürlich war es mehr als dieses Schälchen voll, aber kein Vergleich zum letzten Jahr, wo ich einige Kilo von den Pflanzen holte. Ich glaube aber nicht, dass ein Dach die Situation großartig verbessert hätte. Im letzten Jahr hatte ich Tomaten teilweise unter Folie, teilweise ohne. Die Pflanzen unter freiem Himmel hatten vielleicht etwas weniger Früchte, haben  länger durchgehalten.

Dieses Jahr mussten die Pflänzchen - wegen des noch nicht vorhandenen Beets - recht lange erst in ihren Anzuchttöpfchen ausharren, dann wurden sie in Eimer gepflanzt, in denen sie dann auch stehen blieben. Tägliches Wässern war da natürlich Pflicht. Für nächstes Jahr sind die Sorten schon bestellt und auch ein Platz im Gemüsebeet ist wieder vorgesehen. Über eine Überdachung muss noch der Familienrat entscheiden. Das Gewächshaus wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen.

Da wir nur so ein schlechte Ernte hatten, haben wir auch nicht sonderlich viele Rezepte ausprobieren können - eine Tomaten-Brotsuppe war total lecker und das eine oder andere Mal hatten wir einfach Tomate mit Schafskäse, ein paar leckeren Kräutern, viel Olivenöl und Weißbrot.

In den letzten Jahren blieb auch immer genug übrig, um ein Chutney zu kochen. Naja, vielleicht nächstes Jahr wieder. Das Bild ist vom letzten Jahr, Die Menge war der Tomaten war für ein doppeltes Rezept.

Montag, 15. Oktober 2012

Herbstbilder

Gestern fehlten noch ein paar Bilder...

Zierapfel "John Downie" hat die Katzenattacke vom Tag nah dem Pflanzen gut überstanden, jetzt leuchten zahllose etwa walnussgroße Früchte an ihm.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Herbsttag


Herbsttag
HERR: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke
(Herbst 1902)

Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß
Auch wenn alle meckern, der Sommer war wirklich nicht so schlecht. Immerhin haben wir fast die gesamten Sommerferien, also von Ende Juli bis Ende August schönes Wetter gehabt. Erinnert sich wohl nur kaum noch einer dran. Der Frühling und der Frühsommer waren verregnet und kalt, das haben noch alle im Kopf. Ich kann dieses jahr sagen "Na und?", unser Garten war ohnehin noch nicht "einsatzfähig". Doch schon jetzt, wenn ich mir die Bilder von - sagen wir mal - Juni anschaue und mit heute vergleiche... da ist viel passiert und aus einem Acker ist ein Garten geworden. 

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
Es wird jetzt früher dunkel und im Garten sieht man deutliche Veränderungen im Schattenverlauf über den Tag. Beete die im Sommer eigentlich den ganzen Tag in der Sonne lagen, haben jetzt mehr Schatten als Licht - das Asia-Beet zum Beispiel, oder das Rosenbeet an der Terrasse. Bei den Bambussen mache ich mir da keine Gedanken, mal schauen ob die Rosen das mitmachen. Mal schauen, ob wir das im Lauf des nächsten Jahres noch mal umstrukturieren müssen.

Und auf den Fluren lass die Winde los
Vor ein paar Tagen ist bereits der erste Herbststurm hier durch gezogen. Wir liegen hier ohnehin in einer unglaublich windigen Zone, auch im Sommer war Wind unser ständiger Begleiter. Unsere hoffnung ist, dass es besser wird, wenn noch das eine oder andere Haus am Westrand des Baugebiets steht und den Wind bricht. Außerdem ist unsere Hecke nach hinten in Sicht. Wir haben uns für Vogelnährgehölze entschieden, also eine klassische Wildhecke, die nicht oder nur wenig geschnitten wird. Da sie recht hoch und dicht wird, wird sie sicherlich auch in ein paar Jahren zum Windschutz beitragen. 

Mittwoch, 29. August 2012

Floriade 2012 in Venlo

Da wir ja während unserer Ferien nun nicht JEDEN Tag im Garten buddeln, pflanzen und Steine schleppen wollten, fuhren wir für DREI Tage in den Urlaub, was soll ich sagen, natürlich um die Weltgartenbauausstellung in Venlo, NL, zu besuchen.

Das Gelände der Ausstellung ist 66ha groß und in 5 Themenwelten gegliedert: "Education & Innovation", "Green Engine", "Relax & Heal", "Environment" und "World Stage". Dabei wurde mir der inhaltliche Unterschied zwischen den ersten beiden nicht so recht deutlich - im ersteren ging es natürlich auch um Naturerfahrungen und Bildung, Innovationen und das Potential von Natur und Gärtnerei für die Wirtschaft wurden jedoch in beiden Bereichen gezeigt. Am besten gefallen haben mir zum einen der Bereich "Environment", in dem es um naturnahes Gärtnern und die Bedeutung des Gartenbaus zur Arterhaltung ging, und der Bereich "Relax & Heal", der das Entspannungspotential von Gartenbau in den Mittelpunkt stellte.

Während man auf dem Gelände unterwegs ist, hat man den Eindruck, dass man durch einen Wald läuft, allerdings deuten frühe Luftaufnahmen des Geländes darauf hin, dass viel dieses "Waldes" für die Floriade angepflanzt wurde und den bestehenden Baumbestand ergänzt hat. Insgesamt fand ich das Gelände sehr harmonisch angelegt, die einzelnen Themenwelten lagen auf den "Waldlichtungen" und um von einem Bereich zum anderen zu gelangen, ging man jeweils ein paar Minuten durch eins dieser dankenswerterweise schattigen "Waldstücke". Um die recht große Distanz zwischen beiden Enden des Geländes zu überbrücken, gab es eine Seilbahn - die einzige der Niederlande, betrieben von Österreichern. Man konnte sich also bequem über das Gelände gondeln lassen.


Sonntag, 19. August 2012

Japanisch inspirierte Ecke

Ich möchte ja nicht von einem japanischen Gartenteil sprechen, denn dazu ist unsere Gartenecke dann doch ersten zu klein und zweitens gehören dazu doch zu viele "Formalia", an die wir uns nicht unbedingt gehalten haben.

Die Idee entstand schon in der ersten Planungsphase des Gartens. Wir wollten ein japanisch inspiriertes Kiesbeet vor der Garagenwand des Nachbarn anlegen. Unser Gartenbauer hatte dann die Idee, dies entlang des Gartenweges anzulegen, was uns erst mal gut gefiel. Der Gedanke war, dass der Weg sich dann durch ein Kiesbeet schlängeln würde. Allerdings ist der Streifen auf der einen Seite, direkt am Haus nur ca. 40 cm breit, auf der anderen Wegseite hätten wir ca. 1 Meter gehabt.

Montag, 6. August 2012

Sonnenblumen und ein paar Fotos


Sonnenblumen drehen ja ihre Köpfe mit der Sonne... dachte ich jedenfalls bisher immer. Immerhin heißt die Sonnenblume ja auf Französisch "tournesol", auf Spanisch "girasol" und auf Italienisch "girasole". Alles drei heißt ungefähr "sich nach der Sonne drehen". Gestern habe ich dieses Foto gemacht und mich gewundert, dass die Blütenköpfe der Sonnenblumen von mir und damit von der Sonne weg zeigen. Also habe ich mal gegoogelt und dabei herausgefunden, dass nur die Knospen und Blätter sich nach der Sonne drehen, aber am Ende der Knospenphase verhärtet der Stamm unterhalb der aufgehenden Blüte und so verharrt der Blütenstand in ungefähr östlicher Ausrichtung. Naja, bei unseren Sonnenblumen zeigen sie eher Richtung Südosten. Wieder ein Rätsel der Natur gelöst. Mehr interessante Fakten über Sonnenblumen in der allwissenden Müllhalde: Sonnenblumen.

Neben der Arbeit im Garten mache ich gerne Fotos - am liebsten "Pflanzenporträts". Gestern habe ich mal wieder das alte Kit-Objektiv meiner Kamera rausgeholt, denn der Makrobereich taugt für die Pflanzenfotografie mehr als mein aktuelles Objektiv - ich kann bis auf 30cm an das Motiv ran. Dabei sind diese Fotos herausgekommen:

Der Mann und seine Schaufel sind fertig



Hurra... es hat nur 10 Wochen gedauert! Seit Freitag sind die Pflasterarbeiten abgeschlossen und der Mann und seine Schaufel sind zu den Nachbarn abgewandert. Er hat ja parallel hier und dort gearbeitet, aber bei den Nachbarn bisher nur die Auffahrt fertig gemacht. Wir sind mit der Qualität der Arbeit ganz zufrieden, fragen uns allerdings nach wie vor, wieso ein Gartenbauunternehmen so wenig professionell arbeiten kann und nur einen einzelnen Mann auf eine Baustelle schickt, den dafür aber wie gesagt 10 Wochen lang und nahezu ohne schweres Gerät... Zwischendurch hatte er mal für zwei oder drei Wochen Unterstützung aber den größten Teil der Arbeit hat der Mitarbeiter allein gemacht.

Wir haben jetzt seit guten zwei Wochen Ferien und in dieser Zeit nahezu jede freie Minute im Garten verbracht. Das Ergebnis kann sich inzwischen schon sehen lassen - als momentanes Projekt läuft die Anlage des Bauerngartens. Die Buchshecken hat der Herr Gärtner bereits vor einigen Wochen gesetzt, heute und gestern haben wir die beiden vorderen Felder bepflanzt: jedes der beiden Felder bekam eine Diagonale aus Lavendel (Hidcote Blue), jedes der entstehenden vier Felder wurde mit einem der folgenden Kräuter bepflanzt: Pfefferminze, Schnittlauch (Forescate), winterhartem Majoran (Origanum x majoricum, Sizilianischer Oregano) und Zitronenmelisse. Das Ganze braucht noch einen Schnitt, momentan sind die Lavendel- und Pfefferminzpflanzen noch etwas "zottelig".

Montag, 30. Juli 2012

Unkraut, Recycling und Fotos


Duftwicken vor blauem Himmel


In der letzten Woche sind er Herr Gärtner und ich jeden morgen früh aufgestanden - wir haben Ferien, möchte ich betonen - um uns dem Unkraut in unserem zu entstehenden Blumenrasen zu widmen. Morgens liegt ein großer Teil unseres Grundstücks noch im Schatten, so dass wir bei den tagsüber vorherrschenden Temperaturen von ca. 30°C  zu dieser Zeit noch Unkraut reißen konnten. Das Ergebnis siehe hier:

Montag, 23. Juli 2012

Rasen? Ich könnte rasen!

Vor nun gut 3,5 Wochen haben wir unseren "Rasen" ausgesät. Da wir aber keinen grünen Teppich haben wollten sondern es - im Gegensatz zu ca. 60 Mio. anderen Deutschen - total schön finden, wenn unser Rasen eher einer Blumenwiese gleicht, haben wir uns entschieden, diese Blumenrasenmischung von Strickler auszusäen.


Ein Blumenrasen ist im Gegensatz zur Blumenwiese in bestimmtem Rahmen belastbar und wird auch häufiger gemäht. Aber so ca. 6 - 8 x im Jahr reichen. Freut sich der Herr Gärtner, denn Rasenmäher war und ist sein Metier. Neben Gräsern sät man eine Reihe ausdauernder Stauden mit aus, die gemeinhin als "Unkraut" bezeichnet werden (Kriechender Günsel, versch. Löwenzahne, Gänseblümchen... das ganze "Kroppzeug" eben), die wir aber als gewollt in unserem Rasen akzeptieren werden. Auf der Seite der Fa. Stricker gibt es einen interessanten Artikel dazu.

So weit die Theorie.


Nicht nur, dass am Tag nach der Aussaat die Sintflut über uns hereinbrach und die mühselig ausgebrachten und festgewalzten Samen in freundlichen Pfützen zusammen spülte, was den Herrn Gärtner beinahe dazu brachte, alles noch mal umzugraben und neu auszusäen, nein, leider kommen neben den gewollten Wildkräutern jetzt auch einige definitiv nicht gewollte Unkräuter hoch. Frei nach dem Motto "Unkraut ist, was ich nicht in meinem Garten haben will" habe ich jetzt einen dichten Bestand an Unkräutern - Quecke, Gelbsenf, Ackermelde und Ackerwinde - zwischen den zarten Grashalmen und gerade aufkeimenden Blümchen.

Das bringt mich zum einen zum Rasen, zum anderen zu der Überlegung, was man im naturnahen Garten, wenn Spritzen keine Alternative ist, gegen Unkraut nach obiger Definition tun kann.

Montag, 16. Juli 2012

Pflanzenversand

Warum sollte man eigentlich Pflanzen über einen Katalog oder aus dem Internet bestellen wurde ich heute gefragt. Mit dem Thema Pflanzenversand habe ich mich in den letzten Tagen etwas intensiver auseinandergesetzt, da wir einige Dinge haben wollen, die wir lokal nicht kaufen können - keine der hiesigen Baumschulen will uns z.B. eine stachelarme rote Stachelbeere verkaufen.

Ich gebe zu, Pflanzen im Internet zu bestellen, ist ein zweischneidiges Schwert. Immerhin gibt es unzählige Anbieter - Generalisten und Spezialversender. Man kann natürlich vorher nicht wissen, ob man für sein Geld Qualität bekommt oder mickrige Pflänzlein, die nach der ersten kalten Nacht die Blätter hängen lassen oder nach dem zweiten Sonnenstrahl vertrocknet sind. Schließlich kann ich die Pflanzen nicht vorher ansehen. Katalog- bzw. Internetbilder sind geduldig.

Das ist der große Vorteil der regionalen Baumschulen und sogar von Baumärkten - hier sehe ich, was ich bekomme. Ich sehe die Pflanze, kann entscheiden ob mir die Farbe zusagt, ob der Wuchs stimmt und wie gut der Ballen durchwurzelt ist. Teurer ist es auch nicht unbedingt, jedenfalls nicht, wenn man mit einem qualitativ guten Pflanzenversand vergleicht.

Was aber die Onlineversender ausmacht, ist die Auswahl. Wenn ich eine bestimmte Rosensorte will, die vielleicht nicht so häufig vermehrt wird, muss ich mich an einen Pflanzenversender wenden, da ich in meiner Umgebung keine Rosenbaumschule habe. Auch um an Exoten zu kommen, ist der Versand oft die einzige Möglichkeit. Oder eben die Stachellose Stachelbeere, Erdbeeren in Sorten oder der weiße Lavendel...

Ich nutze in der Regel beides. Ich liebe es, in Katalogen zu stöbern, aber noch viel mehr liebe ich es, durch die Baumschulen zu schlendern und mich inspirieren zu lassen durch Farben, Formen und Düfte. Das fehlt dem Internet und dem Katalog. Da kann ich zwar auch träumen, aber das Bild einer Pflanze wird doch sehr durch das Katalogbild geprägt.

Sonntag, 24. Juni 2012

Samstag, 2. Juni 2012

Ein Mann und seine Schaufel


Am 21.05. war tatsächlich "Baubeginn" - ein Mann und seine Schaufel rückten an. Statt schweren Geräts benutzte er tatsächlich nur seine Muskelkraft, um die Schüttung für Terrassen, Wege und Auffahrt zu gestalten. Mehrere LKW-Ladungen Mineral und eine große LKW-Ladung Erde wurden im Garten verteilt.
Nach nicht ganz 10 Tagen war er am Wochenende nun soweit fertig, dass wir auf den anderen Mann mit seinem Bagger warten konnten.

Man erkennt schon gut, wie die Pflasterung ums Haus aussehen soll.

Um den Wintergarten herum soll ein Kiesbeet entstehen, durch das der Gartenweg läuft. Der Herr Gärtner möchte sich hier "japanisch" austoben - unsere japanischen Ahorne, einen kleinen Bambus, ein paar Gräser und ein kleines Wasserspiel stellt er sich hier vor.
















Hier vorne, relativ unspannend, wird eine große Fläche gepflastert, vor dem Haus wird ein Rosenbogen sozusagen ein Tor zum Garten bilden. Rechts und links, relativ schattig, da es ja die Nordseite ist, werden zwei Beete angelegt, für meine Funkien- und Farnsammlung, für die ich beim Tag der offenen Tür eines Gartenbauunternehmens am Samstag schon ein wenig "Besatz" gekauft habe. Ergänzt werden diese Pflanzen natürlich von denjenigen, die ich aus Kolenfeld gerettet habe.

Sonntag, 20. Mai 2012

Grenz.Punkt heißt jetzt "Das Rote Haus"

Nachdem Grenz.Punkt kein BauBlog mehr ist - schließlich ist die Bauphase seit über 6 Monaten abgeschlossen - habe ich ihn in "Das Rote Haus" umbenannt und werde hier - mehr oder weniger - regelmäßig über unseren Garten und das Gärtnern im Allgemeinen schreiben.

Happy Gardening!


Ein paar Fotos vom Acker...

Ich habe vor ein paar Abenden mal eine Regenpause genutzt, um Fotos vom zukünftigen Garten zu machen, auch um dann ab nächster Woche einige Vorher-Nachher-Eindrücke zu sammeln. In der letzten Woche haben wir darüber hinaus etliche Stunden damit verbracht, die Wiese zu mähen, unter Einsatz aller zur Verfügung stehenden Geräte: Gartenschere, Rasenmäher, Sense und Freischneider.
Außerdem haben wir am Himmelfahrtstag das erste Mal mit Freunden im Garten gegrillt.
Morgen geht es nun - hoffentlich - endlich los, der Gartenbauer kommt. Auch wenn er angekündigt hat, morgen nur "vorbereitende Arbeiten" zu machen, haben wir doch morgen nachmittag noch einen Termin für eine Bauvorbesprechung.

Ansichten vom roten Haus, auf dem 2. und 3. Foto sieht man, wo einmal die Terrassen hin sollen. Die Einfahrt (4. Bild) hat den Winter ganz gut überstanden, aber ich bin froh, wenn endlich gepflastert ist und wir und die Kater nicht mehr den ganzen Dreck mit rein bringen.
















Ein paar Dekoobjekte haben auch schon einen neuen Platz gefunden:


Freitag, 11. Mai 2012

Acker so weit das Auge reicht

Was den versprochenen Gartenblog angeht hat sich hier in den letzten zwei Monaten ja nicht viel getan. Im eigentlichen "Garten" leider auch nicht. Der von uns beauftrage GaLa-Bauer hat wohl zu viele Aufträge angenommen, so dass unser Starttermin immer weiter nach hinten verschoben wurde. Jetzt haben wir ihn aber immerhin schriftlich - am 21.05. soll Baubeginn sein. Ja, noch in 2012!

Um uns bei Laune zu halten haben wir inzwischen eine Kräuterecke angelegt, in der die Kräuter hübsch dekoriert in ihren Kübeln herum stehen. Alle Pflanzen, die wir über Winter in der Erde eingeschlagen haben und die jetzt in Kübel umgepflanzt wurden, stehen an der hinteren Grundstücksgrenze bereit und müssen noch vor Baubeginn auf das angrenzende zum Glück noch leere Grundstück umgelagert werden.
Vor dem Haus steht eine Blumenbank. Insgesamt versuche ich aus der Situation das beste zu machen.

Die Pflanzen aus der 2. Chance haben es zum größten Teil leider nicht geschafft, auch meine Tulpenausbeute war ein bisschen mau - nur vier von 8 Sorten haben geblüht.

Sonntag, 18. März 2012

Baublog wird Gartenblog... allerdings noch ohne Garten

Wow, die Zeit rennt... Jetzt ist Frühjahr und in einer Woche beginnen die Osterferien. Hey, Frühling, endlich in den Garten!!!

... denkste! Statt in den Osterferien im Garten zu werkeln gucken wir noch länger auf den Acker oder besser auf den Erdhaufen hinter dem Haus. Da wir den Garten in seinen Grundzügen (Auffüllen, Terrassen und Auffahrt pflastern anlegen lassen wollen, müssen wir uns leider nach dem Terminplan des GaLa-Bauers richten und der kann erst ab Mitte bis Ende April. Ich bin ganz wehmütig, wenn ich die Nachbarn in ihren Gärten arbeiten sehe, da ich auch weiß, dass Mitte Mai der Zug für die meisten Pflanzen bereits abgefahren sein wird oder sie nur noch als Kübelware und damit deutlich teurer als Ballenware zu erhalten sein werden. Rosen kann ich bis in den Herbst total vergessen. Jetzt will ich buddeln und pflanzen. Aber ich habe ja im letzten Jahr die Tugend der Geduld gelernt.

Also erfreue ich mich an meinen Kübeln, die ich im Herbst noch mit Tulpenzwiebeln bepflanzt habe und halte mich mit ein paar bunten Töpfchen mit Primeln, Hornveilchen und Osterglocken über Wasser. Zwei Buchsbaumkugeln aus dem Sonderangebot bei IKEA sind heute in große Kübel umgezogen, die bereits in Kolenfeld vor dem Haus standen und jetzt den Eingang links und rechts flankieren.

Leider hat der feuchte Winter in Kombination mit lehmigem verdichtetem Boden, auf dem das Wasser stand, doch vieles, was wir aus dem alten Garten gerettet hatten, dahin gerafft. Wir haben heute ganz viele dieser Kübel, in denen traurige Überreste von Pflanzen standen auf die "2. Chance" gestellt (eine Ecke hinter dem Schuppen, wo ich sie nicht mehr sehen muss). Vielleicht berappelt sich ja das eine oder andere doch noch und ich erlebe eine Überraschung.

Immerhin haben meine Hortensien noch Leben in sich - die wollte ich schon aufgeben, da sie so tot aussahen, doch ein Testschnitt zeigte mir noch grünes Gewebe in den Stängeln. (<-- inzwischen nicht mehr so ganz neue Rechtschreibung!). Also habe ich nur die Triebspitzen ab- und definitiv totes Holz herausgeschnitten und hoffe, dass sie wieder austreiben. Was sagte der Ex-Bauherr mit Blick auf die Pflanzen? "In diesem Jahr geht's ums Überleben, schön kann es im nächsten Jahr wieder werden."

Ich halte euch wegen der Gartengestaltung auf dem Laufenden...



Sonntag, 15. Januar 2012

Spaziergang rund ums rote Haus

Achtung, unten sind viele große Bilder...
Heute sind wir bei strahlendstem Sonnenschein und endlich mal ansatzweise der Jahreszeit angemessenen Temperaturen rund ums Baugebiet spazieren gegangen. Dabei sind ein paar - wie ich finde - richtig schöne Bilder vom roten Haus entstanden:










Die sind zwar nicht vom Haus, aber trotzdem schön:



Und hier noch ein paar Fotos von den Katern. Teddy bei einer seiner ersten Erkundungstouren und Tomtom, der kleine Schisser, der gerade eine Umschulung zur Indoor-Katze macht, gefangen von einem Schaffell!