Dienstag, 18. Oktober 2011

Endlich läuft die Heizung!

Eben schaute ich über die Fotos, die ich letzte Woche gemacht habe und stellte fest, dass doch wieder ganz schön viel im und am Haus passiert ist. Muss ja auch, denn der Übergabetermin in der ersten Novemberwoche soll ja eingehalten werden. Hey, das sind nur noch 2 1/2 Wochen. Kaum zu glauben!

Zunächst einmal sind Strom und Gas jetzt nicht nur im Haus, sondern auch angeschlossen und mit Zählern versehen. Die Anschlüsse sind ja bereits letzte Woche gelegt worden, der Gaszähler kam am Freitag, der Stromzähler gestern. Die Heizung läuft seit heute störungsfrei und heizt jetzt in einem beschleunigten Programm den Estrich auf. Schließlich sollen ab nächster Woche die Bodenfliesen verlegt werden.
Da am Samstag der Elektriker im Haus war, haben wir auch Steckdosen und Lichtschalter... Nur an Lampen hapert es noch.  Der Elektriker hat übrigens auch seine Glyphen, mit denen er die Wände "verziert" hatte, überstrichen und den Sicherungskasten beschriftet.
Eine Telefonleitung haben wir nun auch im Haus, jetzt müssen wir nur noch die Telekom davon überzeugen, sie uns zeitnah frei zu schalten, so dass wir möglicherweise zu unserem Einzug bereits Telefon und Internet haben.


Inzwischen ist auch die zweite Stufe eingebaut. 
Außerdem hat der von uns beauftragte GALA-Bauer den Kiesstreifen ums Haus gesetzt. Eigentlich waren wir ganz zufrieden aber unser Bauleiter wies uns darauf hin, dass die eingebaute kapillarbrechende Schicht eben dies nicht ist sondern im Gegenteil sogar wasserspeichernd ist. Der Bauherr wird also morgen noch mal hinterher telefonieren müssen, dass da nachgebessert wird. Optisch sieht es allerdings super aus - Begrenzung aus Granitborden, mit Schieferbruch gefüllt. In diesem Zusammenhang ist auch das Eingangpodest entstanden und die von den Tiefbauern letzte Woche zerstörte Auffahrt wurde von ihm glattgezogen und mit Mineral aufgefüllt, so dass wir jetzt nicht mehr im Matsch waten müssen.
















Im Haus wurde inzwischen auch das zweite Bad im OG gefliest. Während wir unten ja sehr zurückhaltend in Mokka und weiß-grau gearbeitet haben, haben wir uns oben für eine mattweiße Wandfliese und farbige, senkrecht eingebaute Bordüren entschieden. Dazu wird es ebenfalls eine mokkafarbene Bodenfliese geben. Nächste Woche vermutlich, wenn der Estrich trocken ist. Oh je, da müssen uns ja noch Gedanken um Wandfarben machen...


Ansonsten kommen vor jetzt mit unserer Bodentreppe auf den Dachboden, der Treppenbauer war da und hat das Treppenhaus ausgemessen, damit er die Löcher vorbohren konnte. Das ist nötig damit, der Maler tapezieren kann, bevor die Treppe eingebaut wird.

Hier ist der Bauherr schon recht geübt
und es geht immer schneller. 
Am Sonntag haben wir dann mit dem Streichen des OG begonnen: Wir haben die Decken weiß und die Wände mit Kasein grundiert, als Grundlage für den Lehmstreichputz. Am Montag hat der Bauherr tapfer begonnen die Anschlussfugen zwischen den Trockenbauwänden zu schließen. Total nervig und eine Riesenschweinerei, und perfekt ist es natürlich auch nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass es eigentlich Bestandteil unseres Bauvertrags gewesen wäre. Das haben wir aber zu spät herausgefunden, da unser Bauleiter mehrfach darauf hingewiesen hat, dass dies zu den Malerarbeiten und damit zu den Eigenleistungen gehört - immerhin kriegen wir die Arbeit gutgeschrieben, aber mir wären gerade gezogene Fugen lieber gewesen. Keine Kritik am Bauherren, ich hätte es noch weniger gerade hinbekommen. Zumal wir uns für so ein blödes Spezialprodukt für den Trockenbau entschieden haben, lt. "Packungsbeilage" nach vier Stunden mit wasserbasierten oder lösungsmittelhaltigen Farben überstreichbar und zumindestens oberflächlich getrocknet. Ja, Pustekuchen, selbst nach fast 24 Stunden ist es nicht überstreichbar und einige Stellen, die wir mit Kreppband abgelebt hatten, lösten sich beim Abziehen des Kreppbands mit ab.

Positiv bleibt zu vermelden, dass der Lehmstreichputz eine gute Wahl war. Auch auf den Rigipswänden mit großen Spachtelstellen zeigt sich eine recht gleichmäßig Farbdeckung ohne Streifenbildung. Und die Farben sind einfach toll. Im Schlafzimmer sind wir mit den farbigen Wände fertig, im Arbeitszimmer zum Teil.

Dank an unsere freundlichen Streichhelfer Sandra und Tobbe! Wie es bei Sandras Bau aussieht, lest ihr im Blog  "Nachbarschaftsprojekt".

Die Farbe trocknet noch - es bleibt natürlich nicht so fleckig! Rechts sieht man, wie es aussehen wird, wenn es getrocknet ist. 


Rot (bzw. Cotto) im Schlafzimmer, das Blau kommt ins Arbeitszimmer.  



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