Montag, 24. Oktober 2011

Das aktuellste Foto vom roten Haus



Das aktuellste Foto vom roten Haus. Ich habe das Richtfest unserer Nachbarn genutzt um von deren Dach ein Foto aus einer anderen Perspektive machen zu können. Diese Seite des roten Hauses sieht man ja sonst eher selten. 
Bald steht da, wo jetzt schon die Autos stehen, der Carport, leider nicht weiß. 
Im OG ist der Lehmputz an den Wänden. Eine Woche täglich sechs und mehr Stunden, teilweise zu viert. Den größten Teil der Zeit hat allerdings das Abkleben, Abkleben und das Abkleben verbraucht. Dann das "schnell in den Baumarkt fahren", an dritter Stelle kam dann das Suchen nach... Taschenmesser, dem dünnen Pinsel, dem Kreppband (zum Abkleben)... Das eigentliche Streichen ging dann immer relativ schnell.
Die Tatsache, dass wir teilweise Temperaturen von 30° uns mehr im Haus hatten, hat die Sache auch nicht erleichtert.

Die Heizung läuft seit drei Tagen auf 50°C, was 1:1 in die Heizkörper
und die Fußbodenheizung geht. Ergebnis siehe oben links.

Ich bin mittelzufrieden mit unserer Arbeit. Ja, die Farben sind toll und im dritten Anlauf haben wir auch die Kanten so gestrichen, dass die Farben nicht mehr ineinander laufen, trotzdem gibt es immer noch Stellen, die nachgearbeitet werden müssen.

Was ich gelernt habe, ist das Lehmputz, der mehr als einen Tag bei über 25° steht, erbärmlich anfängt zu stinken, sich entmischt und an die Wand gestrichen VIEL heller ist als vorher. Da ich als Perfektionist mit den Kanten, an denen erschienene Farben aufeinander treffen nicht zufrieden war, mussten sie mit dem Tipp einer Freundin noch einmal überarbeitet werden. Die Kanten sind jetzt gut, leider habe ich dabei an verschiedenen Stellen weiße Farbe auf die farbigen Wände getropft. Nicht so schlimm, dachte ich, hast ja die Farbe aufbewahrt um solche Missgeschicke ausbügeln zu können. Ja, Pustekuchen... jetzt habe ich überall dort, wo ich versucht habe, die Farbspritzer über zu malen, helle Stellen auf der Wand. Mindestens drei Wände müssen wir also noch einmal streichen.

Außerdem habe ich gelernt, dass sich der weiße Putz sehr schwer gleichmäßig streichen lässt. Es bleiben oft kleine ungestrichene Stellen zurück, die erst auffallen, wenn die Wand getrocknet ist. Die müssen auch noch mal bearbeitet werden.

Ach ja, und zu guter Letzt habe ich gelernt, dass man Farbkarten nicht trauen kann.
Schaut euch hier mal bei der Farbe Wein die 3:1 und die 10:1-Verdünnung an. Das ist braun, oder? An der Wand ist es LILA! Aber immer noch besser als ROSA, was bei der 5:1-Verdünnung von Cotto rauskam. Und vom rosa Schlafzimmer war der Bauherr nicht sonderlich begeistert. Jetzt ist es lila. Ich sag nur "Da steht ja eh ein Schrank davor". Die Wände werden nicht noch mal gestrichen! Basta!

Hier experimentiert der Bauher mit dem Streichen der
Decke über dem Treppenaufgang. 
Erschöpfte Streichhelfer.

Am Samstag morgen war übrigens ein Fensterbauer da, der 1. die Hautür eingebaut, 2. endlich die Ecken des Wintergartens mit Blechen verkeidet und 3. die Tür der Küchenterasse gegen eine mit Schloss ausgetauscht hat.

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