Sonntag, 25. September 2011

Erste Gartenarbeiten und Fotos vom Roten Haus


Da ich in der letzten Woche beruflich unterwegs war und auch in der nächsten Woche wohl nicht zum Schreiben kommen werde , hier nur ein kurzes Update. Eigentlich müsste ich packen aber naja, es ist ja noch früh. :-)

Letzte Woche ist im und am Haus nicht viel passiert. Der Estrich und die Wände trocknen noch. Es wurde ein zweites mal gespachtelt, so dass die Gipskartonplatten oben jetzt glatt genug zum tapezieren sind und der Trockenbauer hat die letzten Odds and Ends fertig gemacht. Wir warten jetzt auf die Hausanschlüsse und die Fliesen.


Mittwoch, 21. September 2011

RAL 3011

"Das ist jetzt aber eine schöne Farbe" sagte die Nachbarin heute zum Bauherrn, "das vorher war ja doch etwas gewöhnungsbedürftig." Ja, ein himbeerrosafarbenes Haus ist nun nicht jedermanns Geschmack, unser auch nicht. Deswegen sind wir froh, dass unser Haus heute zum feuerroten Blickpunkt der Nachbarschaft wurde. Die Maler, die sich heute über das Haus hermachten, haben exakt unsere Farbvorstellung vom roten Haus getroffen. RAL 3011 sieht auf der großen Fläche einfach toll aus.


Ach ja, Fotos habe ich heute nicht gemacht, denn sowohl der Bauherr als auch ich sind jeweils davon ausgegangen, dass der andere schon die Kamera einsteckt... Also morgen :-)

Sonntag, 18. September 2011

Lerne: Malerkrepp ist nicht UV-beständig

Malerkrepp, das über mehrere Wochen im Außenbereich hängt, trocknet aus und geht dann eine betonharte Verbindung mit dem Untergrund ein. Super! JETZT wissen wir das auch.

Wir wollten unsere Fenster beim Streichen schützen. Wegen des Regens haben wir dann aber relativ schnell alles weggeräumt und das Kreppband dran gelassen - und dann vergessen.  Jetzt darf der Bauherr das Kreppband abknibbeln, Millimeter für Millimeter. Denn Lösungsmittel auf Kunststoff ist so eine Sache. Er versucht Spiritus, was immerhin ein bisschen hilft. Aber in erster Linie ist es Handarbeit. Drei Fenster hat er schon, fehlt nur noch eins oben und 10 Meter Wintergarten.

Donnerstag, 15. September 2011

Es ist rot, Jim!

Heute kam endlich die erlösende SMS vom Bauherren: "Dein Haus ist rot :-)". Während er versuchte, Kreppbandreste von den Fensterrahmen zu kratzen, haben die Maler unser Haus verputzt. Ein Traum in Himbeere mit einem Hauch Schweinchenrosa! Ich bin begeistert!

Der Putz ist vorgefärbt, aber nicht in der endgültigen Hausfarbe - uns wurde erklärt, dass es herstellerabhängig einen so genannten Hellbezugswert gibt, der nicht überschritten werden darf. Ansonsten könnte es bei zu dunklen Farben zu einer zu starken Erwärmung des Putzes kommen, Und insbesondere im Winter könnten die Temperaturschwankungen zu Mikrorissen im Putz führen. Nicht gut! Will man nicht. Daher wurde der Putz so dunkel vorgefärbt wie der Hersteller erlaubt. Anschließend wird er mit unserer Wunschfarbe - RAL 3011 (Schweden- oder Oxidrot) gestrichen. Leider ist der vorgefärbte Putz den Malern buchstäblich auf den letzten Metern ausgegangen, weswegen sie ihn mit weißem Putz verlängern mussten.

Donnerstag, 8. September 2011

Doch noch ein Blick ins Haus

Nicht gut! Jetzt aber Geschichte.  
Zur Ehrenrettung der Malerfirma muss ich sagen, dass sie heute trotz schlechten Wetters da waren und die Schäden, die der Regen am Vorputz  angerichtet hat, ausgebessert haben. Für diesen "Vorputz" gibt es bestimmt ein Fachwort, aber das weiß ich grad nicht - jedenfalls meine ich damit die dünne Putzschicht, die auf dem Dämmstoff aufgebracht wird und die die Armierung halten soll.  Als sie ihn angebracht haben (gefühlt ist das Monate her, in Wirklichkeit 4 Wochen), hat es ja auch in Strömen gegossen, so dass sie die Arbeiten dann irgendwann eingestellt haben. Der Regen hat den Putz so aufgeweicht, dass er stellenweise an der Wand runterlief, sich Schwundrisse und Nasen (so wie Farbnasen, wenn man irgendwo zuviel Farbe aufträgt) bildeten.

Heute haben sie diese Stellen entfernt und den hellen Vorputz neu aufgetragen. Sieht jetzt VIEL besser aus und ist jetzt auch glatt.

Mittwoch, 7. September 2011

Estrich = Hausverbot

Seit ein paar Tagen liegt schon ein großer Haufen Sand vor dem Haus, der darauf wartet in Estrich verwandelt zu werden. Morgen ist der große Tag - der Estrich wird verlegt. Wir dürfen dann mehrere Tage nicht ins Haus, während er trocknet und unser Haus in eine Tropfsteinhöhle verwandelt. Erst nach dem Wochenende dürfen wir wieder rein, um dann regelmäßig zu lüften. Und dann kann "Ausbauphase Teil 2" losgehen! Fliesen, Sanitärobjekte, Tapeten, Farbe, Treppe, Türen... :-) :-) :-)

In den letzten beiden Tagen haben die Heizungsbauer die Rohbauinstallation abgeschlossen:  Fußbodenheizung ist verlegt, die Heizkörper im OG hängen an der Wand und im Badezimmer haben wir eine Badewanne und eine Duschtasse und die Rohrleitungen haben einen Drucktest bestanden. Die Leitungen der Solarkollektoren sind in den Hauswirtschaftsraum verlegt. Damit würde ich sagen, dass das Haus den Status Rohbau verlässt.

Heute haben wir dann auch die Rechnung des Wasserwirtschaftsverbandes für die Anzahlung des Wasseranschlusses bekommen. Wenn der Betrag nur die Anzahlung ist, möchte ich nicht wissen, wie hoch die endgültigen Kosten sein werden. Vor allem wollen die erst ihr Geld sehen, bevor sie loslegen. Aber hat man eine Wahl - es heißt Wasser oder kein Wasser. Immer diese Monopolisten. Aber immerhin ist damit auch der letzte Versorger in die Puschen gekommen und die zeitnahe Verlegung der Hausanschlüsse wird immer wahrscheinlicher.

Nur der Maler lässt sich Zeit - er wartet nach wie vor auf besseres Wetter, damit der Putz nicht gleich wieder weggespült wird. Wo bleibt die rosa Phase?

Ob das Wetter wohl dieses Jahr wohl noch einmal mitspielt und es einfach mal zwei oder drei Tage am Stück trocken ist? Tipp an alle "Möchtegernbauherren": Plant so, dass ihr NICHT im norddeutschen "Sommer" baut!

Ach, ich bin ja so ungeduldig. Und Bilder gibt's morgen, ist ja schon spät, und die Kater jammern nach Futter.

Montag, 5. September 2011

Minus ein Gerüst




Eine Woche ohne Grenzpunkteintrag... Ich entschuldige mich bei allen interessierten Lesern, die auf Neuigkeiten warteten. Aber der Arbeitsalltag hat mich wieder, bin froh, wenigsten noch täglich auf die Baustelle fahren zu können, um die Fortschritte zu begutachten.

Wir sind entrüstet! Seit heute fehlt dem Haus ein Gerüst. Es ist plötzlich ein völlig anderer Anblick, fast wirkt es nackt. Schließlich fehlt dem Haus noch seine schützende Außenhülle aus rotem Putz. Aber man bekommt doch schon einen sehr guten Eindruck, wie das Haus denn einmal aussehen wird.

Jetzt, wo das Gerüst abgebaut ist, können hoffentlich bald die Hausanschlüsse gelegt werden. Außerdem können die Putzer bald loslegen, auch wenn dem Bauherrn heute vom Maler mitgeteilt wurde, dass er dafür gern mal eine stabile Wetterlage ohne Regen hätte. Es wäre ja ärgerlich, wenn der Putz dann gleich durch den Regen wieder weggewaschen würde, bevor er trocken ist.

Was ist sonst noch in der letzten Woche passiert (auf der Baustelle natürlich):

Die Heizungbauer haben die Rohinstallation beendet: Wasserrohre und Heizungsrohre wurden verlegt und abgedichtet. Die Installation im Hauswirtschaftraum gleicht einem gordischen Knoten. Es dauerte ein bisschen, bis ich feststellen konnte, welche Rohrleitung wohin geht. Ist aber alles fotodokumentarisch festgehalten.


Weiterhin haben die Heizungsbauer in den letzten Tag das Haus für die Fußbodenheizung vorbereitet, so dass wir jetzt überall Styroporplatten liegen haben, auf die dann die Fußbodenheizung gelegt wird

Der Estrichleger war da und hat festgelegt, wo der Estrich Fugen bekommen muss. In diesem Zusammenhang haben wir auch festlegen müssen, wie wir unsere Bodenfliesen verlegt haben wollen. Wir haben uns für einen Versatz von 1/3 entschieden, so wie wir es in unserer jetzigen Wohnung auch haben. Estrich soll ab Mittwoch verlegt werden.

Der junge Mann mit dem tiefergelegten Auto entpuppte sich als Mitarbeiter der Malerfirma, der im Laufe der Woche ganz allein unsere Gipskartonplatten verspachtelt hat, wie man ja auch Ober auf den Bildern sehen kann. Ein zweites Spachteln steht aber noch an.

Wir (also in erster Linie der Bauherr) haben das Wochenende genutzt, um die letzten Ecken und Kanten unseres Giebels und der Dachunterstände zu streichen. Insbesondere die Sägekanten haben ganz schön Farbe gesaugt und brauchten noch einmal einen Schlussanstrich. Jetzt sieht es dafür aber richtig gut aus. Und an alle, die meckern wollen: 1. Wir haben es selbst gemacht und 2. ist der rustikale, raue Look gewollt.



Wir denken momentan über die Innengestaltung des Hauses nach - Wandfarbe, Tapeten, Bodenbelag und überlegen, wie wir das Grundstück auf die endgültige Höhe bekommen, damit wir den Spritzschutzstreifen ums Haus möglichst bald anlegen (lassen) können.

Weitere Fotos gibt es, wenn ihr auf den Link unten klickt: