Dienstag, 22. März 2011

Alles wird gut!

So, der Termin bei der Bank ist durch. Die nette Bankfrau hat uns die Zusage gegeben, das jetzt definitv alles gut ist und wir jetzt voll durchstarten können. Unterschrift beim Bauunternehmen, Unterschrift beim Notar usw. Damit kann es losgehen.

Aber bevor wir die Sektkorken knallen lassen gibt es natürlich doch noch einen Wermutstropfen... Wir müssen noch rausfinden, was das Leitungsrecht auf unserem anvisierten Grundstück bedeutet. Man lernt ja die tollsten Begriffe. Heute "Nicht wertminderndes Leitungsrecht" und "beschränkte persönliche Dienstbarkeit".

Das erste sagt, dass es zwar ein Leitungsrecht über unser Grundstück gibt, dass es uns aber nicht in der Nutzung unseres Grundstücks einschränkt und daher der Wert nicht gemindert wird. Das zweite heißt, dass eine bestimmte Person (hier: ein Versorgungsunternehmen) unser Grundstück für einen bestimmten, eingeschränkten Zweck nutzen darf (hier: eine Stromleitung über unser Grundstück verlegen). Super, das hilft mir nur alles nicht weiter, solange ich nicht weiß, wo die Leitungen liegen. Also darf der Bauherr in spe morgen doch mal herumtelefonieren, mit Grundstücksverkäufer, Grundbuchamt, Energieversorger... um herauszufinden, WO diese blöde Leitung liegt. Wenn ich den wunderbaren Plan, den wir bekommen haben, richtig gelesen habe (und selbst mit einer Lupe war die Legende nicht zu entziffern), dann schneidet sie nur im hintersten Winkel eine Ecke. Na, mal schauen, was wir morgen herausfinden.

Im schlimmsten Fall müssen wir ein anderes der im Baugebiet noch reichlich vorhandenen Grundstücke auswählen. Fänd ich aber schade.

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